Fünf Freunde (81) – …und das Höhlen-Labyrinth

Titel:   Fünf Freunde (81) – …und das Höhlen-Labyrinth / VerlagEuropa / Laufzeit: ca. 52 min  / Sprecher:   Ivo Möller, Jannik Endemann, Theresa Underberg, Alexandra Garcia, Ursula Sieg, Felix Strüven u.A

Inhalt:   Ein Ausflug in das unterirdische Tunnelsystem von Dover Castle – davon versprechen sich die Fünf Freunde aufregende Abenteuer! Doch als sie eine Karte von diesem Labyrinth finden, stellen sie fest, dass einer der Gänge verschwunden ist! Was hat es damit auf sich? Die Einbrüche, die zur gleichen Zeit stattfinden, sind da scheinbar nur Nebensache. Doch als die Kinder einen Schatz finden, sind sie einem raffinierten Verbrechen auf der Spur…


Nach 29 wirklich guten Folgen bin ich damals aus der Serie ausgestiegen, nun nähere ich mich mit Folge 81 allmählich wieder an.
Ich muss sagen, mir hat das Hörspiel richtig gut gefallen und ich war überrascht, wie nahe man doch dem ursprünglichen Muster der Serie geblieben ist.
Höhlen, geheimnisvolle Gänge, Schätze…ja, das sind Motive, die die Fünf Freunde seit je her ausgezeichnet haben und genau wie früher macht es auch hier Spaß, mit den Kindern die Höhlen zu erforschen, Verbrecher (denn natürlich dürfen auch die nicht fehlen) zu verfolgen und Rätsel zu lösen.
Trotzdem es ein Hörspiel für Kinder ist und dementsprechend nicht allzu komplex sein darf, ist die Geschichte doch spannend und hält einige überraschende Wendungen für den Hörer parat. So knobelt man doch bis zum Ende mit an diesem Fall.
Große Innovationen darf man von der Serie natürlich nicht (mehr) erwarten, das wäre nach so vielen Folgen sicher auch unsagbar schwierig, aber ich für meinen Teil möchte das auch gar nicht. Mir gefällt es, dass doch noch eine Menge des alten Charmes ins Heute gerettet werden konnte. Für Fans der Serie ist dieser Weg sicher der einzig richtige.

Als Erzähler ist der Serie Lutz Mackensy erhalten geblieben, der gekonnt wie schon immer durch die Geschichte führt und wesentlich dazu beiträgt, dass sofort die typische Fünf Freunde-Abenteuer-Atmosphäre aufkommt.
In den Rollen der Freunde sind zu hören: Ivo Möller (Julian), Jannik Endemann (Dick), Alexandra Garcia (George) und Theresa Underberg (Anne), die mich allesamt überzeugen konnten, sie machen ihre Sache wirklich sehr gut. Allerdings finde ich, dass gerade Julian und Dick inzwischen erheblich älter klingen als ihre Rollen es vorgeben. Doch das schiebe ich darauf, dass mir ihre Stimmen so neu sind. Sicher ist das eine Gewohnheitsfrage.
Ihr Freund Nat wird von Felix Strüven gesprochen, den ich bislang als Sprecher gar nicht kannte. Ich würde aber gerne mehr von ihm hören, denn er spricht die Rolle des jungen Mannes so locker weg und überzeugend, dass es eine Freude ist, ihm zuzuhören.

Musikalisch kann sich das Hörspiel ebenfalls hören lassen, wobei mir jetzt keine der Musiken besonders im Kopf geblieben wären. Die Melodien, die man während des Hörspiels hören passen auf jeden Fall zu, auch wenn ihnen das gewisse Etwas fehlt, das einen sofort aufhorchen lässt. Doch dafür hat man ja noch das alt vertraute Titellied, somit geht die musikalische Untermalung schon in Ordnung.
Allerdings finde ich, man hätte die Szenen in den Höhlen etwas atmosphärischer, vielleicht sogar etwas unheimlich, klingen lassen können, denn diese Kulisse bietet sich dafür ja nun wahrlich an. Schade eigentlich.

Auf dem Cover sehen wir die Freunde auf einer ihrer Expeditionen in der Tunnel-Welt, natürlich.
Nachdem mir allerdings Nat durch seinen Sprecher so sympathisch war und ich mir eine gewissen Vorstellung von ihm gemacht hatte, hätte es mir gefallen, auch ihn auf dem Cover zu sehen.

Fazit:   Eine schöne und spannende Folge der Fünf Freunde, die mich positiv überrascht hat. Für Fans der Serie eine klare Empfehlung, aber auch für „Widereinsteiger“ wie mich eine hörenswerte Geschichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: