Point Whitmark (03) – Die Insel der letzten Rache

Titel:   Point Whitmark (03) – Die Insel der letzten Rache / Verlag:  Universal / Laufzeit:   ca. 60 min / 8 Tracks / Sprecher:  Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Tirzah Haase, Volker Bogdan, Marc Spehr, Jürg Löw u.A.

Inhalt:   Jay, Tom, Derek haben allen Grund begeistert zu sein. Vierzehn Tage lang können sie alle Attraktionen der gigantischen Freizeitinsel Isle of Joy genießen und werden dafür auch noch bezahlt. Sie  müssen dort lediglich ein eigenes Radioprogramm auf die Beine stellen. Doch schon bei der Überfahrt kommt es fast zur Katastrophe. Was wohl dahinter steckt? Den drei Jungs bleibt nur wenig Zeit, um Antwort zu finden. Schließlich machen sie eine furchtbare Entdeckung.


Für mich gehört es zu den gruseligsten Vorstellungen, wenn an einem Ort der Freude und des Spaßes wie z.B. einer Kirmes, plötzlich Angst und Grauen einzieht.
In dieser Folge Point Whitmark geschieht genau dies: eine komplette Insel wurde zu einem Vergnügungspark umgebaut, Jay, Tom und Derek sollen dort ein Radioprogramm auf die Beine stellen und dann werden sie Zeuge und auch selber Opfer mehrerer gespenstischer und lebensbedrohlicher Anschläge im Park.
Diese Folge vereint wirklich alles in sich, was ein gutes Hörspiel für ältere Kinder und Jugendliche bieten sollte. Die Geschichte ist spannend, die Rätsel darin laden zum Knobeln ein, es gibt einige überaus gruselige Szenen, beispielsweise in einer Geisterbahn und in einem Gruselkabinett, und auch auf Action muss man nicht verzichten, gerade Toms Aktion um Jay zu retten, lässt einen den Atem anhalten.
Und falls jemand -wie ich auch- dank dem Film ES an einem Clown-Trauma „leidet“, für den hält dieses Hörspiel noch eine extra Portion Gänsehaut bereit.
Das Ende dann bzw der Grund für die Anschläge lässt einen dann doch auch ein wenig grübeln, denn zwar sind solche Aktionen damit nicht zu entschuldigen, doch steckt eine Menge Wahrheit darin.

In der Rolle des Chefs des Sicherheitsdienst ist Volker Bogdan zu hören, wer kennt ihn nicht? Er hat schon in unzähligen Hörspielen mitgewirkt und entsprechend souverän spricht er auch Sicherheitschef Mr. Bruce, wobei man bis kurz vor Ende nie so recht weiß, ob man ihm trauen kann.
Als James Underwood hat das Hörspiel einen weiteren „alten Hasen“ mit an Bord, nämlich F.J. Steffens, dessen Stimme wunderbar zu dieser Rolle passt. Man glaubt ihm jedes Wort seiner Überzeugung.
Einzig Tirzah Haase alias „Finanzministerin“ der Isle of Joy Miss Dunaway hat mich stellenweise nicht überzeugen können, da passt ab und zu die Betonung einfach nicht um authentisch zu wirken, aber es sind wirklich nur ein paar Sätze, darüber kann man angesichts des restlichen Sprecher-Casts gut hinweg sehen.
Ein Lob noch an Volker Sassenberg, der den Clown wirklich schauderhaft spricht und vor allem kichert! Klasse!

Wie man es von der Serie gewohnt ist, ist auch die Musik mal wieder allererste Sahne. Sie untermalt perfekt jede Szene und sorgt für die nötige Atmosphäre. Gerade in den gruseligen und besonders spannenden Szenen leistet sie in dieser Hinsicht ganze Arbeit. In Sachen Musik und Effekte ist Point Whitmark auf dem Jugendhörspielsektor wirklich herausragend.

Das Cover punktet wieder mit dem herben Kontrast zwischen dem farbigen Motiv und dem dunklen Hintergrund, aber natürlich auch mit dem Clownsgesicht, das nun wirklich nicht nach den lustigen Spaßmachern aussieht, die man aus dem Zirkus oder von der Kirmes kennt, sondern viel eher bedrohlich wie es da aus dem gelben Nebel auftaucht.

Fazit:   Eine der spannendsten und unheimlichsten Episoden unter den frühen Folgen der Serie. Point WhitmarkTKKG genug hat, oder mal eine Abwechslung zu Die drei Fragezeichen hören möchte, der kann hier unbesorgt zugreifen. überzeugt auf ganzer Linie. Wer von solch hanebüchenen Geschichten wie

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