Pumuckl (4) – Pumuckl und das Telefon / Pumuckl und die grüne Putzfrau

Titel:   Pumuckl (4) – Pumuckl und das Telefon / Pumuckl und die grüne Putzfrau / Verlag:   USM Audio / Laufzeit:   ca. 56 min / 10 Tracks / Buch:   Ellis Kaut / gelesen von:   Stefan Kaminski

Inhalt:   Der Pumuckl ist ein Klabautermann. Das bedeutet, dass er meist unsichtbar ist. Aber eben nur meistens.
Meister Eder verspricht dem Pumuckl einen Tierparkbesuch. Als der Schreinermeister einen Kundenauftrag bekommt und den Ausflug verschieben muss, passt das dem Pumuckl gar nicht. Er beschließt, den Kundentermin einfach abzusagen. Wenn er doch nur wüsste, wie man ein Telefon bedient…


Denn das ist gar nicht so einfach, wie es bei den Menschen immer aussieht. Und so sind Missverständnisse quasi vorprogrammiert.
Eine sehr lustige Geschichte, ganz besonders als der Kobold beim ersten Telefonierversuch die Zeitansage erreicht, die Frauenstimme für einen Papagei hält und glaubt, mit dem Tierpark verbunden zu sein. Aber auch später, als der Schreiner von Pumuckls Anruf beim Kunden erfährt und es eigentlich ziemlich hoch her geht, gibt es einige Stellen an denen man schon grinsen muss.

Bei der zweiten Geschichte ist man dem Original-Titel treu geblieben. In den späteren Hörspielen wurde nämlich aus dem Titel „Pumuckl und die grüne Putzfrau“ plötzlich „Pumuckl und das grüne Gemälde“. Da man sich aber auch beim Cover an den „alten“ Pumuckl hält, passt der alte Titel hier umso besser.
In dieser Geschichte entdeckt der Kobold seine künstlerischen Talente mit Wasserfarben und seine Bilder rufen bei einigen Leuten sehr unterschiedliche Reaktionen hervor.
Die Putzfrau, Frau Eichinger, findet die Bilder grässlich, Herr Schmidtberger dagegen -seines Zeichens Kunstkenner- ist hellauf begeistert von den Bildern.

Gelesen bzw eher gespielt wird auch dieses Hörbuch von Stefan Kaminski, der hier besonders in den Rollen der eher vornehmen, gebildeten Herren Schmidtberger und Bergmeier, aber auch in der Rolle der bodenständigen und direkten Putzfrau Frau Eichinger brilliert.
Sehr gut gefällt mir auch, wie lebhaft und unterhaltsam er die Erzähl-Passagen gestaltet, so dass es einem auch dabei niemals langweilig wird.

Fröhliches Pfeifen, eingängige Klaviermelodien, diese musikalische Gestaltung passt prima zum Hörbuch, mehr ist hier gar nicht nötig.
So wird das Hörbuch eingeleitet, so sind die beiden Geschichten praktischerweise von einander getrennt und so endet das Hörbuch auch.
Wenig Musik, aber an den richtigen Stellen eingesetzt, sehr schön.

Das Layout ist wie gewohnt sehr farbenfroh und mit der Zeichnung des „alten“ Kobolds in jedem Fall etwas für Pumuckl-Nostalgiker.

Fazit:  Zwei weitere lustige Folgen aus Ellis Kauts Feder, die heute noch genau so begeistern wie früher. Der kleine Kobold ist einfach Kult

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: