Schattensaiten (02) – Klänge in der Dunkelheit

Titel:   Schattensaiten 2 – Klänge in der Dunkelheit / Verlag:   Pandora’s Play / Laufzeit:   ca. 62 min / 11 Tracks / Sprecher: Walter Blohm, Matthias Felling, Katja Behnke,Klaus Brandhorst, Maria Tzankow, Marco Göllner, Sandra Möller, Thomas Held u.A.

Inhalt: Claudia und Christian sind entsetzt: Anne und Daniel sind verschwunden!
Wie ist das möglich, eben gerade waren sie doch noch mit ihnen zusammen!
Dabei hatte alles so harmlos angefangen: gemeinsame Ferien in einem abgelegenen Haus mitten im Wald. Doch dann erklang diese unheimliche Geigenmelodie und ein alter Sekretär mit einem geheimnisvollen Brief tauchte aus den Nichts auf. Stehen diese Ereigenisse im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Anne und Daniel?
Claudia und Christian beschließen nachzuforschen. Dabei treffen sie auf einen alten Bekannten: den Schneemann.
Können sie sich aus seinen Fänge befreien und seine Pläne vereiteln? Es steht viel auf dem Spiel, denn ohne ihre Hilfe sind Anne und Daniel verloren
.


Klänge in der Dunkelheit setzt nicht unmittelbar am Ende von Der Schneemann an. Seit der Begegnung mit ihm scheint bereits eine ganze Zeit vergangen zu sein.
Dass die unheimlichen Ereignisse im Ferienhaus etwas mit ihm zu tun haben könnten, das vermutet man -genau wie die Freunde- erstmal nicht.
Die Geschichte lässt sich an wie ein weiteres unheimliches Abenteuer und so ist man gespannt, was dieses Mal auf Anne, Daniel, Christian und Claudia zukommt.
Klänge in der Dunkelheit ist eindeutig fantasylastiger als Der Schneemann.
So erfährt man, dass es eine Art Parallelwelt namens Rhangnarva gibt, in die Daniel und Anne durch ein geheimnisvolles Portal gelangt sind.
Rhangnarva und auch seine Bewohner vermitteln keinen sonderlich freundlichen Eindruck und Anne und Daniel machen dort einige unheimliche Entdeckungen. Dazu gehört unter Anderem auch ein Bild, auf dem Daniel zu sehen ist. Hier deutet sich bereits an, dass Rhagnarva im weiteren Verlauf der Serie sicher noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Gleichzeitig geht es „auf der anderen Seite“, in unserer Welt nicht minder spannend zu. Denn dort sehen sich Claudia und Christian unvermittelt dem Schneemann Schedoni gegenüber, womit die Verbindung zu Folge 1 hergestellt wird.

Auch wenn man noch immer hört, dass die Sprecher keine Profis sind, so ist in Klänge in der Dunkelheit bei durchweg allen Sprechern eine deutliche Steigerung zu bemerken.
Am überzeugendsten ist auch in dieser Folge wieder Marco Göllner als Schedoni, der das Rätselhafte und Bedrohliche dieser Figur wunderbar vermittelt.
Grund zur Kritik gibt es höchstens bei Walter Blohm, dem Erzähler der Schattensaiten, der gelegentlich bei der Betonung etwas daneben greift. Da Erzähl-Passagen aber nicht allzu häufig vorkommen und auch nicht zu lang gehalten sind, kann man darüber gut hinwegsehen.

Trotz Fantasyeinschlag bleibt aber auch der Mystery-Grusel-Faktor erhalten, den das Hörspiel nicht zuletzt seiner Musik verdankt. Sie ist ihrem „exotischen“ Stil aus der ersten Folge treu geblieben, dabei aber um einiges unheimlicher geworden.
Neu dazu gekommen ist die Geigenmelodie, die den Durchgang nach Rhangnarva öffnet. Eine einprägsame Melodie, die sich passgenau in jede Szene einfügt, in der man sie hört.

Das Cover ist insgesamt im gleichen Stil gehalten wie das der Schneemann-Folge.
Aber dieses Mal hat das Hauptmotiv einen deutlicheren Bezug zur Handlung, ohne dabei zu viel darüber zu verraten.

Fazit:   Eine sehr gute Fortsetzung, in der deutlich wird, dass die Geschichte um Schedoni und Rhagnarva viel komplexer ist als Teil 1 vermuten ließ.
Jetzt wird es auch für Fantasy-Fans interessant!

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