Schattensaiten (03) – Die lebende Statue

Titel:   Schattensaiten 3 – Die lebende Statue / Verlag:   Pandora’s Play / Laufzeit:   ca. 64 min / 11 Tracks / Sprecher: Walter Blohm, Matthias Felling, Katja Behnke, Klaus Brandhorst, Maria Tzankow, Marco Göllner, Sandra Möller, Thomas Held u.A.

Inhalt:   Anne zittert als sich der kühle Stahl der Messerklinge an ihre Kehle drückt. Sie ist völlig hilflos. Hoffentlich können ihre Freunde ihr beistehen.

Ein Zeitungsartikel über eine verschwundene Statue auf dem Friedhof ruft Daniel, Anne, Christian und Claudia erneut auf den Plan.
Die Täter haben keine Spuren hinterlassen, der einzige Zeuge hat nur eine geheimnisvolle Geigenmelodie gehört.
Steckt Schedoni alias der Schneemann hinter dem vermeintlichen Diebstahl?
Die Ereignisse überschlagen sich als auch in der Universitätsbibliothek und im Naturkundemuseum eingebrochen wird.
Die Freunde sind gezwungen zu handeln. Sie müssen Schedonis Vorhaben vereiteln, wenn sie nicht zulassen wollen, dass Anne in Gefahr gerät.


Folge 1 Der Schneemann setzte ganz auf den Mystery-Faktor, Folge 2 Klänge in der Dunkelheit brachte Fantasy-Aspekte in die Serie und Folge 3 Die lebende Statue setzt zu großen Teilen auf eine Detektiv-Geschichte.
Denn auch wenn die Freunde anhand des Zeitungsartikels und des Standortes der verschwundenen Statue sofort erkennen, dass dies Schedonis Werk sein muss, so wissen sie auch, dass ihnen die Polizei die Geschichte niemals abnehmen würde. So bleibt ihnen nicht viel anderes übrig als selber zu ermitteln, was Schedoni bei seinem neuen Besuch vor hat.
Dabei gehen sie so „oldschool“ vor, dass es für Freunde von solchen Hörspiel-Serien wie z.B. den Fünf Freunden eine Freude ist zuzuhören. Da werden Leute befragt (Zitat Friedhofswärter: „Wieso habt ihr dann keinen Kassettenrecorder dabei?“), da werden von Telefonzellen aus Anrufe getätigt (Handy liegt zuhause), da wird nächtelang ein Museum beobachtet und dabei verständigt man sich natürlich mit…genau…Funkgeräten (in diesem Zusammenhang werden die Handys nicht mal in Erwägung gezogen)!
Und falls jetzt jemand meint, das müsse doch gähnend langweilig sein, so ohne Hi-Tec und viel Action, dem kann ich versichern: es ist alles andere als langweilig, im Gegenteil, ich hab da mehr mitgefiebert als bei manchem Action-Hörspiel.
Spannend geht es ebenfalls zu als Daniel und Christian nach Rhangnarva zurückkehren um in Erfahrung zu bringen, wieso Schedoni immer wieder in unserer Welt auftaucht.
Dort treffen sie ihre Freunde Urs und Gudrun wieder und schleichen sich mit ihnen in ein seltsames Gebäude, das Schedoni hat bauen lassen und das „Das Pandämonium“ genannt wird.
Darin finden sie seltsame Kristalle und gefährliche Gerätschaften vor.
Im Pandämonium findet dann auch der finale Showdown statt mit anschließender spektakulärer Flucht in einem altertümlichen Flugschiff.
Ja, Die lebende Statue ist vom Anfang bis zum Ende spannend

In Folge 3 haben Thomas Held (Urs) und Sandra Möller (Gudrun) schon größere Rollen als noch in Folge 2 und es ist abzusehen, dass sie der Serie erhalten bleiben werden.
Sandra Möller spricht die eher ruhige, aber mutige Gudrun sehr gut. Mit Thomas Held als Urs habe ich dagegen in manchen Passagen so meine Probleme, denn da passt die Betonung manchmal einfach nicht, oder aber er übertreibt es damit. Dennoch ist er ein sehr sympathischer Charakter und verbessern kann man sich schließlich immer.
Neben den beiden sind die „üblichen Verdächtigen“ zu hören: Matthias Felling,  Katja Behnke, Klaus Brandhorst, Maria Tzankow und Marco Göllner.

An der Musik gibt es wie gewohnt gar nichts auszusetzen. Damit hat Pandoras Play für die Serie einen ganz eigenen Stil kreiert, der so gut dazu passt wie das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem I. Die schöne Geigenmelodie bleibt auch in Folge 3 erhalten.

Auf dem Cover ist das Flugschiff zu sehen, mit dem die Freunde aus Rhangnarva fliehen. Es sieht altertümlich aus, verspricht aber in gewisser Weise auch ein wenig Action in der Folge.

Fazit:   Wer die beiden ersten Folgen mochte, der wird auch an Folge 3 seinen Spaß haben. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte um die Freunde, Schedoni und Rhangnarva weiter entwickeln wird. Ich denke, wir werden da noch so manche Überraschung erleben. Also unbedingt an der Serie dran bleiben!

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