Schattensaiten (04) – Tödlicher Atem

Titel:   Schattensaiten 4 – Tödlicher Atem / Verlag:   Pandora’s Play / Laufzeit:   ca. 72 min / 12 Tracks / Sprecher: Walter Blohm, Matthias Felling, Katja Behnke, Klaus Brandhorst, Maria Tzankow, Sandra Möller, Maren Rachel Doehmen, Sandra Stücker u.A.

Inhalt: Ungläubig starrten alle auf das Zeitungsfoto. Das war doch der Mann, den sie seit Tagen beobachtet hatten. Und doch war das Bild über einhundert Jahre alt. Hatten sie sich geirrt? Welches Geheimnis umgab den sonderbaren Schreiner Hermann Krüger? Das Rätsel fing mit der neuen Mitbewohnerin der WG an. Warum war Frauke immer so müde und schweigsam? Hatte sie etwas zu verbergen? Daniel, Anne, Claudia und Christian setzen alles daran, dieses Rätsel zu lösen. Dabei stoßen sie auf eine jahrhundertealte Gefahr. Das Böse lauert verborgen und von allen unerkannt. Leider ahnen sie nicht, dass ihr Gegner schon über ihre Nachforschungen Bescheid weiß und tappen so unverhofft in die offene Falle.


Nach den ersten drei Folgen, die man quasi als Trilogie um Rhangnarva und Schedoni bezeichnen könnte, ist man mit Tödlicher Atem wieder ganz in unserer Welt angekommen.
Rhangnarva und Schedoni spielen hier gar keine Rolle.
Die Geschichte beginnt zunächst wie sie harmloser kaum sein könnte. Die Freunde beschließen ein Zimmer in der WG zu vermieten und richten es mit Möbeln vom Dachboden ein.
Wenige Tage später zieht dort Frauke ein und damit beginnen die unheimlichen Ereignisse.
Die erste Hälfte der Folge ist wirklich sehr spannend. Genau wie Daniel und seine Freunde fragt man sich, wie es kommt, dass Frauke sich ständig müde fühlt und schließlich sogar ins Krankenhaus muss, weil sie gar nicht mehr aufzuwecken ist. Und natürlich überlegt man auch, was es mit diesem unheimlichen Atemgeräusch auf sich hat, dass die Freunde in der Nähe der alten Möbel hören.
Doch als sie dann denn Schreiner ausfindig machen, der die Möbel gebaut hat, und feststellen, dass er schon Jahrhunderte alt und demzufolge längst tot sein müsste, ab diesem Moment wird die Geschichte dann doch sehr vorhersehbar. Früher als Daniel und Co. ahnt man zumindest, was die Möbel für den Schreiner wirklich sind.
Spannung kommt aber trotzdem noch auf, nämlich als Daniel und Anne in die Wohnung des Schreiners eindringen und dort von ihm erwischt werden.
Mit Tödlicher Atem ist man nach den drei Fantasy-Folgen eindeutig im Gruselbereich angekommen, was der Serie ebenfalls ausgesprochen gut steht.

Neu dabei in der Sprecherriege ist in Folge 4 Konrad Halver, der den Schreiner Krüger spricht. Mit seiner meist ruhigen und kühlen Stimme schafft er es, zwar recht harmlos zu klingen, aber hintergründig hört man auch immer die Gefahr, die von ihm ausgeht. Ein tolle Leistung.

Während die Handlung Welten entfernt von den Rhangnarva-Folgen spielt, so ist doch immerhin die Musik erhalten geblieben und auch in Tödlicher Atem unterstützt sie die gruselige Atmosphäre wunderbar.
Ein besonderes Lob gilt dem Atemgeräusch, das einem wirklich eine Gänsehaut über den Rücken laufen lässt.

Das Cover von Folge 4 kommt erstmals in der Reihe recht bunt daher. Ich musste allerdings zweimal hingucken ehe ich genau erkannt hatte, was darauf zu sehen ist..
Dennoch gehört das Cover bislang zu meinen Favoriten der Schattensaiten.

Fazit:   Trotz Vorhersehbarkeit eine sehr spannende Folge (ja, das ist möglich!) bei der nach Fantasy nun auch die Fans des Grusel-Genres wieder auf ihre Kosten kommen.

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