Schattensaiten (09) – Der See der verlorenen Seelen 2 (2/2)

Titel:   Schattensaiten 8 – Der See der verlorenen Seelen 2 (2/2) / Verlag:   Pandora’s Play Laufzeit:   ca. 62 min / 17 Tracks/ Sprecher: Walter Blohm, Matthias Felling, Katja Behnke, Klaus Brandhorst, Maria Tzankow, Marco Göllner, Ulrike Müller, Björn Bergmann, Mariola Göllner u.A.

Inhalt:  Einladend tanzen die Sonnenstrahlen auf der glänzenden Wasseroberfläche des Sees. Doch wer hinein blickt, ist verloren: seine Seele wird unwiderruflich in die dunkle Tiefe gerissen. Daniel holt tief Luft und schreitet langsam in das Wasser. Mühsam kämpft er sich durch die eiskalten Fluten.
Luft…er bekommt keine Luft. Er darf sich seine Angst nicht anmerken lassen. Schließlich gibt es nur diesen einzigen Weg aus der Gefahr.
Und es ist auch die einzige Möglichkeit, das Geheimnis seiner Person zu entschlüsseln. Denn die Lösung liegt auf dem Grund des Sees….des Sees der verlorenen Seelen.


Die Fortsetzung des Zweiteilers ist schon eine gute Schippe besser als der erste Teil, das muss man sagen.
Zwar zieht auch Teil 2 sich für mein Empfinden sehr in die Länge, aber immerhin gibt es auf der Seite von Schedoni und der Seite der Rigurden die eine oder andere interessante Wendung und auch Daniels Erlebnisse im See der verlorenen Seelen ist ganz spannend gemacht. Vor allem ist die Idee eines solchen Sees mal wieder etwas Neues, etwas halt, das -zumindest ich- in dieser Art nicht schon von irgendwoher kenne.
Insgesamt denke ich aber, man hätte die Ereignisse der Doppelfolge durchaus auch in einer Folge unterbringen können, unter Anderem z.B. mit ein wenig weniger ausführlichem Pläneschmieden
Am Ende der Folge trennen sich die Wege der Freunde und Schedoni. Ob das Thema Schedoni für die Serie damit abgehakt ist, das bleibt abzuwarten. Es scheint zwar so, aber sicher fühlt es sich dann doch nicht an. Ich denke, wir werden Schedoni noch mal treffen…und wenn dieses Treffen nicht in der Parallelwelt stattfindet, dann soll es mir recht sein.
So richtig unsympathisch ist er  mir nämlich nie gewesen.

Wie schon zum ersten Teil der Doppelfolge geschrieben, halten die Sprecher der WG-Clique ihre Leistung und es macht Spaß, ihnen zuzuhören.
In dieser Folge neu dabei ist unter Anderem Björn Bergmann, der den Garumar spricht. Zusammen mit Daniel geht er in den See und verliert dort seine Seele.
Das ist Claudia und Anne in Folge 5 auch schon passiert und sie sind dadurch gefühlskalt und agressiv geworden.
Garumar dagegen hat Schmerzen, leidet und bettelt…aber doch nicht so! Etwas weniger jämmerlich hätte es auch getan, so ist es eindeutig zu viel des Guten.
Dagegen hat mit Mariola Göllner als Sirora unheimlich gut gefallen. Ihre Stimme zusammen mit dem klanglichen Unterwassereffekt ist die perfekte Stimme für diese Rolle.

Neben den vertrauten Schattensaiten-Klängen habe ich auch ein paar neue Melodien gehört, die allerdings nicht so speziell und typisch Schattensaiten sind. Schlecht sind sie deswegen aber nicht, sie passen zum Hörspiel und untermalen die Szenen sehr gut, da gibt es nichts.
Und auch hier geht ein dickes Lob an die Geräuschkulisse im See, die stimmt bis ins Detail.

Und auch was das Cover angeht, geht es mit dieser Folge wieder bergauf. Sirora ist klasse gezeichnet und der Blauton des Wassers rundherum bildet einen schönen Kontrast zum „Rahmen“ des Bildes. Für meinen Geschmack gehören kräftige Farben einfach dazu um ein Schattensaiten-Cover richtig toll wirken zu lassen. Bewegt man sich in einem gedeckten Farbbereich, dann hebt sich das Motiv einfach nicht genug gegen den Rahmen ab.

Fazit:   Für das Kapitel um Schedoni und seine Welt ist die Doppelfolge insgesamt ein würdiger Abschluss.
Daniel weiß endlich um das Geheimnis um sich Bescheid, die gefährlichen Kubaren sind vernichtet und damit ist die Mission der Freunde abgeschlossen. Es geht zurück nach Hause und dort warten hoffentlich noch viele weitere mysteriös-gruselige Abenteuer auf die Clique, aber eben dort!

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