Abseits der Wege (5) – Jenseits

Titel:   Abseits der Wege (5) – Jenseits / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 47 min / Sprecher:  Timmo Niesner, Stefan Krause. Hannes Maurer, Diana Borgwardt, Engelbert v. Nordhausen, Heinz Ostermann u.A.

Inhalt:  Jenseits der Brüstung verlor sich die Welt im Grauschwarz des unruhigen Wolkenmeeres. Weder Pfeiler noch Säulen hielten die Brücke. Sie war älter als der Herbst. Älter als die Erinnerung. Ein Ende des Weges kam nicht in Sicht. Die Welt ist zusammengeschrumpft auf drei einsame Wanderer. Sie hatten die Grenze zum Welkenwerk überschritten und das Vergessene Land betreten.


In Folge 5 – „Jenseits“ der Abseits der Wege – Saga sind die drei ungleichen Gefährten Gaston Glück, die Königstochter Myrell und der Dieb Ruttgar auf dem Weg nach Norden, und dieser Weg führt unausweichlich durch das Land des Welkenwerks.
Dort warten viele Gefahren auf sie, die sie nur mit viel Mut und oft waghalsigen Aktionen überstehen können.
Dies ist umso schwerer, da man die Drei nicht unbedingt als Freunde bezeichnen kann. Immer wieder kommt es insbesondere zwischen Myrell und Ruttgar zu Streitereien, was ihre Mission nicht leichter macht.

Die Geschichte geht genauso spannend weiter wie bisher und mal wieder kann man nur staunen, mit wie viel Phantasie sie erdacht wurde.

Die Sprecher kennt man aus dem vorigen Folgen und sprechen ihre Rollen wirklich sehr gut.
Ein besonderes Lob geht an dieser Stelle an Diana S. Borgwardt, die es meistert, gleichzeitig die hoheitsvolle, aber eben auch die kämpferische Seite der Myrell deutlich zu machen.
Engelbert von Nordhausen spricht den Dieb Ruttgar, der zwar oft etwas grummelig, aber keineswegs unsympathisch ist.

Meine Probleme habe ich dagegen immer noch mit der Erzählweise von Heinz Ostermann.
Er schafft es zwar immer wieder durch wortgewaltige Erklärungen, dem Hörer die Szenen quasi direkt vor Augen zu führen, was ich für eine großartige Leistung halte, aber diese langen Pausen stören mich seit Folge 1.
In gewissem Maße können sie sicher für Spannung sorgen, aber hier sind es doch zu viele, gerade auch zwischen den Szenen, da habe ich manches Mal auf das Display des CD-Players geschaut, weil ich dachte, die CD sei stehen geblieben.
Leider bremsen diese Pausen auch manches Mal die Action der Handlung aus.

Musik und Geräuschkulisse sind wie gewohnt erste Sahne, bis ins kleinste Detail auf die Szenen abgestimmt und quasi allumfassend, aber nie aufdringlich.

Die Abseits der Wege – Cover gehören für mich seit jeher zu den schönsten überhaupt.
Phantastisch, beeindruckend, anders kann man sie einfach nicht beschreiben.
Anfangs dachte ich, dieses Niveau könne niemals gehalten werden, aber es kann scheinbar doch!

Fazit: Für Fans der Serie ist „Jenseits“ ein Pflichtkauf. Von dem kleinen Pausen – Manko mal abgesehen (aber das ist ja die berühmte Geschmackssache), ein in jeder Hinsicht tolles Fantasy – Hörspiel.

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