Conni und das Geheimnis der Koi

Titel:   Conni und das Geheimnis der Koi / Verlag:   Karussell / Universal / Laufzeit:   ca. 64 min / 14 Tracks  / Sprecher:   Florentine Draeger, Barbara Fenner, Eberhard Haar, Christian Schliesske, Katherine Silva-Gonzalez, Linda Fölster, Heiko Herwald u.A.

Inhalt: Alarm bei Familie Klawitter: Im Fischteich des Nachbarn fehlt ein wertvoller japanischer Zierkarpfen!
Leider weiß jeder, dass Kater Mau Fisch zum Fressen gern hat…
Der Verdächtige kann nicht aussagen.
Also müssen Conni und ihre Freunde seine Unschuld beweisen. Niemals hätte Mau sich diesen wertvollen Fisch geangelt.
Oder vielleicht doch?


Mit Das Geheimnis der Koi liegt erstmalig eine Detektivgeschichte in der Conni-Serie vor.
Connis Kater Mau wird verdächtigt, des Nachbars kostbaren Koi gefischt und gefressen zu haben.
Das kann Conni natürlich nicht auf ihrem Liebling sitzen lassen. Sie muss herausfinden, was wirklich passiert ist.
Was macht man in solchen Fall als Kind?
Genau: mit den Freunden gründet man einen Detektivclub und beginnt zu ermitteln.
Was diese Geschichte von anderen bekannten Detektiv-Hörspielen unterscheidet, das ist die Realitätsnähe.
Conni und ihre Freunde bekommen nicht irgendwelche Hilfe seitens der Polizei und die verdächtigen Erwachsenen lassen sich auch keineswegs von ihnen einschüchtern oder brechen nach drei Fragen geständig zusammen.
Auch Connis Eltern sind wenig begeistert von den Aktivitäten ihrer Tochter.
Sie stellen ihr sogar Fernsehverbot in Aussicht, wenn sie das Detektivspielen nicht lassen.
In dieser Hinsicht ist also alles so, wie es in solchen Fällen auch in der Wirklichkeit sein würde.
Das Fernsehverbot wird allerdings erst angekündigt nachdem der Vater mit ihr gesprochen und ihr das Problem aus Sicht des bestohlenen Nachbarn geschildert hat ( der ebenso traurig ist wie Conni) und Conni trotzdem weiter auf die Suche nach dem wahren Dieb geht.
Man erlebt also auch, das Konflikte in der Familie besprochen werden.
Das sind eben die typischen Merkmale der Conni-Serie: keine an den Haaren herbei gezogenen Geschichten, keine Charaktere, die völlig unrealistisch handeln und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas, ohne dass die pädagogische Keule geschwungen wird.

Die Sprecher können sich durch die Bank hören lassen:
Einzig Heiko Herwald als Connis Freund Paul klingt an manchen Stellen noch etwas hölzern.

Außer dem bekannten Titellied ist während des Hörspiels immer wieder Hintergrundmusik zu hören, die die Handlung begleitet.
Passend zum Japan-Aspekt der Geschichte durch die Koi hört man in mancher Szene auch japanische Klänge.
Die Geräusche sind an einigen Stellen etwas zu laut geraten:
Da hört sich z.B. ein abbrechender Bleistift an wie ein gebrochener Ast.
Darauf sollte man künftig etwas mehr achten.
Aber dem Hörspaß tut das keinen Abbruch, denn Kindern wird das vermutlich nicht mal auffallen.

Das Cover ist fröhlich bunt und macht die Problematik in der Geschichte deutlich ohne eine Szene aus dem Hörspiel zu zeigen: Conni beobachtet, was Kater Mau am Koi-Teich macht.

Fazit: Das Geheimnis der Koi ist eine spannende Detektivgeschichte, die sicher auch älteren Hörer gefallen wird.

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