Die kleine Schnecke Monika Häuschen (03) – Warum leuchten Glühwürmchen?

Titel:   Die kleine Schnecke Monika Häuschen (3) – Warum leuchten Glühwürmchen?  / Verlag:   Karussell / Universal / Laufzeit:   ca. 43 min / 6 Tracks  / Sprecher:   Kathrin Bachmann, Steffen Lukas, Tobias Künzel, Mike Kilian, Tom Deininger

Inhalt: Die kleine Schnecke Monika Häuschen kriecht mit ihrem Freund, dem Regenwurm Schorsch, durch den nächtlichen Garten.
Plötzlich fliegt das aufgeregte Glühwürmchen Funzel durch die Dunkelheit.
Schorsch möchte sofort auch leuchten, aber er bringt nicht einmal das allerschwächste Schimmerchen zustande.
Und weil Funzel selber nicht genau weiß, wie sein Lämpchen funktioniert, weckt Monika den verschlafenen Ganter Günter auf, der doch immer auf alles eine Antwort hat.
Weil der Ganter von Leuchtpilzen erzählt, setzt sich Schorsch einen Pilzhut auf, aber der riecht leider nur wie ein alter Käse.


Es ist geglückt.
Mit „Warum leuchten Glühwürmchen?“ hat die Serie um Schnecke Monika, Freund Schorsch und den obergescheiten Gänserich den Weg zurück zu einer schönen Serie für kleine Kinder gefunden.
Natürlich lernt man dank Ganter Günter wieder einiges, dieses Mal rund um alles, was im Garten leuchtet, aber seine Vorträge sind längst nicht so zahlreich und lang wie in Folge 2.
Dafür geht es erstmals in der Reihe ein wenig spannend zu.
Denn wenn Glühwürmchen Funzel auch nicht weiß, womit genau er leuchtet, so weiß er immerhin wieso, nämlich um ein schönes Glühwürmchen-Fräulein zu finden.
Und die Frage, ob ihm dies gelingt bleibt tatsächlich bis kurz vor Ende offen, da ist man schon gespannt.
Klar, das ist nicht gerade Krimi-Niveau an Spannung, aber für Kinder sicher in Ordnung.
Zu lachen gibt eine Menge, darin hat „Warum leuchten Glühwürmchen?“ seine Vorgänger um Längen geschlagen.
Zum einen ist da natürlich Regenwurm Schorsch, der sich wie üblich benachteiligt fühlt, dieses Mal weil er nicht leuchten kann wie Funzel.
Er ist in dieser Folge mit sehr spitzer Zunge unterwegs und liefert sich einige spaßige Wortgefechte mit Günter und dem Glühwürmchen.
Aber auch über den armen Ganter habe ich manches Mal lachen müssen, wenn Monika und Schorsch ihn zum x-ten Male mit ihren Fragen aus dem Schlaf reißen und er in Panik vor Kater Stiefel aufwacht und versichert, er habe ja gar nicht geschlafen.

Auch hinsichtlich der Sprecher gibt es Erfreuliches zu vermelden: Erzähler Tom Deininger hat tatsächlich leicht an Tempo zugelegt, und ich bin mir sicher, die Kleinen werden ihn trotzdem verstehen. Natürlich gibt es noch immer Passagen in seiner alten Erzählweise, viele sogar, aber hin und wieder legt er doch einen Zahn zu und erleichtert es einem damit immens, ihm zuzuhören.
Mike Kilian spricht das Glühwürmchen Funzel und geht in seiner Rolle als eingebildeter Kerl auf verzweifelter, weil erfolgloser Frauenjagd richtig auf.

Monika findet es ja sehr romantisch, dass Funzel für ein Glühwürmchen-Fräulein so schön leuchtet.
Deshalb gibt es in Folge 3 auch einige Male eine kurze „Melodie“ zu hören.
Immer wenn Monika seufzt „Wie romantisch“ hört man dieses Geräusch, das man wohl hauptsächlich aus dem Fernsehen kennt, wenn man eine Rückblende sieht.
Ansonsten bleibt es musikalisch wieder beim Titellied.
Dafür gibt es aber wieder ein erwähnenswertes Geräusch, über das ich jedes Mal gelacht habe.
Jeder kennt wohl das „Plopp“ vom Deckel, wenn man z.B. ein Gurkenglas zum ersten Mal öffnet.
Genauso hört es sich an, wenn Funzel sein Licht anknipst.

Das Cover ist für mich bisher das schönste der Serie.
Der dunkle Nachthimmel im Hintergrund und davor in kräftigen Farben Monika, Schorsch und der glühende Funzel.
Ein schöner Kontrast und eine Abwechslung zu den sonnigen Coverbildern von Folge 1 und 2.

Fazit: Liebevoll gestaltete Figuren, lustig und lehrreich. In Folge 3 ist diese Mischung richtig gut gelungen!

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