Don Harris Psycho-Cop (3) – Das schwarze Amulett

Titel:   Don Harris Psycho-Cop (3) – Das schwarze Amulett / VerlagUniversal /Laufzeit:   ca. 60 min / 16 Tracks / Sprecher:  Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Frank Glaubrecht, Katrin Fröhlich u. A.

Inhalt:   Don Harris folgt einer Vision nach Spanien. Diese führt ihn zu Elektra, die in den Bergen bei Barcelona in einer versteckten Finca lebt. Sie überreicht ihm ein geheimnisvolles Amulett, das von unschätzbarem Wert ist. Als er es betrachtet, geschieht etwas Unglaubliches und Don erfährt endlich mehr über sein Schicksal. Doch die „Höllensöhne“ sind hinter dem Amulett her und versuchen es mit Hilfe der Profikillerin Azucena in ihren Besitz zu bringen.


1 ½ Jahre hat es gedauert, so mancher hat schon nicht mehr daran geglaubt, aber nun ist sie da: die ersehnte Fortsetzung vom Psycho-Cop Don Harris.
„Das schwarze Amulett“ beginnt zunächst mit zwei Rückblenden, einmal auf Dons Ausbildung bei der ESI, zum Zweiten auf die Ereignisse aus Folge 2.
Die Rückblenden sind nicht so ausführlich, dass Neueinsteiger in die Serie sofort verstehen um was es in der Serie geht; die beiden ersten Folgen sollte man dafür schon kennen.
So gesehen wäre es sicher sinnvoller gewesen, mit den Folgen 1 und 2 in die Neuauflage zu starten.
Aber wir freuen uns jetzt einfach mal, dass es wider Erwarten überhaupt mit der Serie weitergeht Augenzwinkern
Don erhält von Elektra, den Auftrag, zu ihr nach Spanien zu kommen.
Als Don dort eintrifft, geht es gleich Schlag auf Schlag:
Denn natürlich sind die „Höllensöhne“ noch immer auf der Jagd nach ihm und nun auch nach dem Amulett.
Dabei bleibt die Handlung aber trotz mehrerer Orts- und Szenenwechsel immer leicht zu verfolgen und spannend bis zur letzten Minute.
„Das schwarze Amulett“ gibt dem Hörer einige Antworten auf Fragen, die in den ersten beiden Teilen aufgekommen sind.
So erfährt man z.B. wer Dons Eltern waren und woher Elektra stammt.
Außerdem wird klarer, was Don in seinem „neuen Leben“ erwartet, welche Rolle er darin spielt.

In der Sprecherliste gibt sich die Prominenz die Klinke in die Hand.
Um nur ein paar Namen zu nennen: Dietmar Wunder (die deutsche Stimme von James Bond Daniel Craig), Claudia Urbschat-Mingues (deutsche Stimme von Angelina Jolie), Frank Glaubrecht (deutsche Stimme von Kevin Costner)…
Und wer von den Sprechern nicht mit Film-Erfahrung aufwarten kann, der hat immerhin in so bekannten Hörspielen wie John Sinclair mitgewirkt.
Da bleibt nichts weiter zu sagen als: bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt.

Die Musik hält sich in Don Harris meist dezent im Hintergrund, lauter wird es höchstens mal, wenn ein Ortswechsel von England nach Spanien stattfindet. Dann hört man passende spanische Gitarrenklänge.
Ein schöner Nebeneffekt hier: es macht es einem leicht, der Handlung zu folgen, man fragt sich nicht plötzlich, wo man nun gerade gelandet ist.

Das Cover wurde nahezu eins zu eins von der Romanvorlage übernommen und passt einwandfrei zum Hörspiel.

Fazit: Ein rundum gelungener Start in die Fortsetzung, so darf es gerne weitergehen.

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