Point Whitmark (24) – Am Tag der großen Flut

Titel:   Point Whitmark (24) – Am Tag der großen Flut / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 54 min / Sprecher:  Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Karin David, Uli Krohm, Till Endemann, Matti Klemm, Jürg Löw u.A.

Inhalt:   Über dem Atlantik türmen sich pechschwarze Wolkenberge. Ganz Point Whitmark ist mit letzten Sicherheitsvorkehrungen beschäftigt.
Doch die Ruhe vor dem Sturm ist trügerisch!
Das Haus von Doc Weatherby steht einsam auf einer Landzunge vor der Stadt und erbebt als erstes unter den Naturgewalten.
Jay und Tom werden von der einsetzenden Sturmflut überrascht und von der Außenwelt abgeschnitten. Als sie einem Verletzten helfen wollen, öffnet sich der Schlund zur Unterwelt!
Kann Derek seinen Freunden rechtzeitig beistehen? Der tosende Orkan erhebt sich über Leben und Tod…


Wenn ich so über die bisherigen Folgen dieser Reihe nachdenke, dann kennt man „Point Whitmark“ – Folgen entweder als reinen Jugend – Krimi, oder aber als Jugend – Krimi mit einer ordentlichen Portion Grusel / Mystery dazu.
Beides hat seine Fans, mir beispielsweise liegen die Mystery / Grusel – Folgen besser.
Nach der großen Begeisterung über Folge 22 und den kritischen Stimmen zu Folge 23 war ich auf „Am Tag der großen Flut“ besonders gespannt.
Zu meinem Erstaunen -ich hätte das nicht für möglich gehalten- ist mit dieser Folge der perfekte Spagat zwischen den beiden Genres gelungen.
Ich denke, „Am Tag der großen Flut“ wird beide Fan-Lager gleichermaßen begeistern.
Die Handlung ist spannend mit immer neuen Wendungen und auch einer Menge Action, man könnte also sagen: aha, toll, eine neue Krimi-Folge!
Doch durch die sehr authentischen Sturmgeräusche, den Orten, an denen die Handlung spielt und nicht zuletzt der sehr passigen und gut eingesetzten Musik, ist auch den Mystery-Fans ihre Gänsehaut gesichert.
Geräusche und Musik sind also mal wieder vom Feinsten!
Dass das Grauen in dieser Folgen nicht von einem vermeintlichen Alien oder einem mythologischen Tier etc. ausgeht, sondern von einer Naturgewalt hat dabei seinen ganz eigenen Reiz.
Auch der Humor kommt in dieser Folge nicht zu kurz, ich habe einige Male wirklich sehr lachen müssen.
An den Sprechern gibt es wie üblich nichts auszusetzen, die Rollen sind durchweg mit sehr guten Sprechern besetzt.

Das Cover ist im typischen „Point Whitmark“ – Stil gehalten.
Was mir dieses Mal besonders daran gefällt ist, dass der Leuchtturm -das Wahrzeichen der Reihe- quasi zur dargestellten Szene gehören könnte.
Absicht? Wenn ja: clever gemacht!

Fazit: Sehr spannende Geschichte, tolle Musik- und Geräuschkulisse, und klasse Sprecher.
Und mit diesem gelungenen Mix zwischen Krimi und schauriger Atmosphäre dieses Mal eben etwas ganz Anderes, ganz Besonderes.

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