Point Whitmark (25) – Die fiebrigen Tränen

Titel:   Point Whitmark (25) – Die fiebrigen Tränen / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 52 min / Sprecher:  Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Jürg Löw, Dirk Müller, Isabella Lewandowski, Luis Fischer, Sabine Krause u.A.

Inhalt:   Über dreihundert Jahre ist es her, dass Point Whitmark seine letzte Sonnenfinsternis erlebte.
Seltsame Besucher strömen in das Küstenstädtchen. Und nicht alle verfolgen gute Absichten.
Das Vermächtnis der Familie Goodwinter verwickelt Jay, Tom und Derek in die unaussprechlichen Gräuel der Vergangenheit.
Bringen die fiebrigen Tränen tatsächlich den Tod? Zu spät begreifen die Jungen, dass der verbotene Fund niemals in die falschen Hände gelangen darf. Als der Himmel sich verdunkelt, ist die Katastrophe unausweichlich .


Mit „Die fiebrigen Tränen“ ist die Point Whitmark – Reihe nun also schon 25 Folgen „alt“ und man kann mit Fug und Recht von einem Jubiläum sprechen.
Die Geschichte an sich erinnert sehr an die ersten Folgen der Serie: sehr auf die detektivische Arbeit der drei Jungs ausgelegt und ohne Mystery-Aspekte, wie sie in vorigen Folgen häufig vorkamen.
Dazu ein ordentlicher Schuss Action (der mir in dieser Folge besonders gefallen hat)und der typische Humor und fertig ist ein neuer, spannender Fall der drei Jungs vom Radio.
Wobei ich schon sagen muss, dass die Idee zum Teil nicht ganz so neu ist.
Die „Fiebrigen Tränen“ brachten Unheil über die Menschen und der Grund dafür unterscheidet sich nicht großartig von jenem, wegen dem in „Der Weg der Dunkelmühle“ so viele Menschen dem Irrsinn verfallen sind.
Quasi zu Ehren des Jubiläums treffen wir in Folge 25 viele Charaktere wieder, die in den letzten Folgen oft gefehlt haben, die aber für den Charme der Serie unverzichtbar sind: Vater Callahan, Sheriff Baxter und die „Stimmgabel des Grauens“ (O-Ton Jay) Billy Boy.
Als weiteres Schmankerl erleben wir in „Die fiebrigen Tränen“ ein Crossover der Serien Point Whitmark und Gabriel Burns, denn in dieser Folge tauchen Bakerman, Joyce und Larry Newman in Point Whitmark auf.
Darüber kann man nun geteilter Ansicht sein.
Zwar fügen die drei sich gut in die Folge ein, aber ich denke dennoch, dass es auch ohne sie gegangen wäre. Für ihre Rollen hätten sich bestimmt auch andere „Gesetzeshüter“ gefunden, die USA haben schließlich auch eine Regierung.
Die kleinen Andeutungen in Richtung Gabriel Burns versteht auch nur jemand, der sich da auskennt, was genau haben sie also in dieser Point Whitmark – Folge verloren?
Kurz gesagt, man stößt sich nicht dran, aber einen Sinn habe ich darin nicht gesehen.
Ich mag Point Whitmark, ich mag Gabriel Burns…aber bitte jede Serie für sich.

Zu den Sprechern bleibt nicht groß etwas zu sagen, man kennt sie seit 25 Folgen und nachwievor ist an ihnen nichts auszusetzen.
Einzig Billy Boys Stimme hat sich verändert, er ist inzwischen in der Pubertät und entsprechend hört er sich auch an, ist aber nerv tötend wie eh und je, das stellen die drei Freunde schnell fest. Luis Fischer ist seiner Rolle trotz veränderter Stimme also treu geblieben.
Die Gaststars Ernst Meincke, Björn Schalla und Bianca Krahl klingen genauso wie man sie aus Gabriel Burns kennt: einfach top!

Mein persönliches Highlight an der Point Whitmark – Reihe ist ja u.A. die Musik und auch in dieser Folge ist sie wieder vom Feinsten. Nie zu dominant, aber immer da, wo sie hingehört, melodisch, Atmosphäre schaffend und einfach schön anzuhören.

Das Cover präsentiert sich im gewohnten Stil: vom Hintergrund her eher düster mit einem farblich sehr kontrastreichen Bildausschnitt zu einer Szene des Hörspiels.
Leider bin ich bei den ersten paarmal Hingucken überhaupt nicht schlau aus dem Bild geworden, da ich keine Verbindung zwischen Titel und Inhalt und dem Bild herstellen konnte. Für mich passte es einfach nicht zusammen.
Nachdem ich die Folge nun gehört habe, sieht das allerdings ganz anders aus.
Dennoch bin ich der Meinung, dass ein Bild mit den „Fiebrigen Tränen“ besser gepasst hätte.

Fazit: Eine unterhaltsame, spannende Folge, erfreulicherweise sehr oldschool, die die Bezeichnung „Jubiläums-Folge“ verdient.

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