Twilight Mysteries (1) – Fluch der Unsterblichkeit

Titel:   Twilight Mysteries (1) – Fluch der Unsterblichkeit / VerlagDaydream Factory / Laufzeit:   ca. 54 min / Sprecher:   Thomas Nero Wolff, Kim Haspar, Kellina Klein u.A.

Inhalt:   Unsterblichkeit…gibt es die wirklich?
Zumindest scheint Jason Sanders solch eine Gabe sein Eigen zu nennen, als er nach einem tödlichen Zusammenstoß mit Doktor Zephyres Wagen wie von den Toten aufersteht.
Ein Handelsvertreter, der am Unfallort von einem Heckenschützen erschossen wird, hat da weniger Glück. Im ersten Moment scheinen beide Ereignisse nichts miteinander zu tun zu haben.
Doch nach und nach kommen Dr. Zephyre und sein Team einem dunklen Geheimnis auf die Spur.
Und als sie erfahren, dass die beiden Vorfälle doch miteinander verbunden sind, ist es bereits zu spät.
Sie erleben den „Fluch der Unsterblichkeit“.


Mit „Der Fluch der Unsterblichkeit“ legt das neue Label Daydream Factory die erste Folge ihrer Serie „Twilight Mysteries“ vor.
Als Vergleichsmöglichkeiten für diese Serie wurden Axte X und Twilight Zone genannt.
Was die Geschichte angeht, trifft dies auch wirklich zu.
Zwar wurde damit nicht das Rad des Mystery neu erfunden -das Thema kennt man irgendwie doch schon irgendwoher-, aber sie ist spannend, schlüssig und sehr gut umgesetzt.
Dies liegt nicht zuletzt wohl an den Sprechern, die mir durchweg sehr gut gefallen haben.
Die Rolle des Dr. Zephyre spricht Thomas Nero Wolff und klingt seiner Rolle entsprechend ruhig, ein wenig kühl und abgeklärt.
Man nimmt ihm sofort ab, dass er genau weiß, was er tut.
Bei seinem Team ist man sich da manchmal gar nicht so sicher, was aber keinesfalls negativ gemeint ist.
Da ist zunächst Dave Edwards (gesprochen von Kim Hasper): oft ziemlich blauäugig, aber dafür wiederum wild entschlossen wenn es „drauf ankommt“.
Die Dritte im Bunde ist flippige, freche Nina Salenger (gesprochen von Kellina Klein), die ich sofort ins Herz geschlossen habe mit ihrer offenen, fröhlichen Art und für die es scheinbar immer nur den direkten Weg ab durch die Mitte gibt, ganz egal, welche Konsequenzen sich dadurch ergeben könnten.
Dave und Kim sorgen dafür, dass auch der Humor in der Folge nicht zu kurz kommt, ich habe manches Mal wirklich sehr lachen müssen.
Wobei eben dieser Humor durchgängig durch die ganze Folge den Vergleich mit Akte X & Co. ein wenig hinken lässt.
Darauf verzichten möchte ich aber dennoch nicht, die Sprüche und Wortgefechte sind einfach zu herrlich.

Was mich etwas stutzig gemacht hat ist, dass „Der Fluch der Unsterblichkeit“ als Erstling der „Twilight Mysteries“ – Reihe angekündigt wird.
Es gibt Stellen in dem Hörspiel an denen solche Andeutungen gemacht werden, dass man denken könnte, Dr. Zaphyre, Dave und Nina seien nicht zum ersten Mal
in Sachen unheimliche Phänomene unterwegs. Das ist schon etwas seltsam. Die Musik passt zur Folge, nicht zu laut oder aufdringlich, aber an den entsprechenden Stellen passig eingesetzt.

Am Ende der Folge gibt es noch einen Trailer mit einem Ausblick auf Folge 2, der einen auf die Fortsetzung gespannt sein lässt.

Das Cover dürfte im Hörspiel-Regal durchaus auffallen, sonderlich schön ist es aber nicht gerade. Vor allem will -mir jedenfalls- keine Verbindung zwischen Bild und Inhalt deutlich werden, so sehr ich mich auch anstrenge. Da könnte man bei den nächsten Folgen etwas mehr drauf achten.

Fazit:   Diese erste Folge kommt spannend, unterhaltsam und mit tollen Sprechern besetzt daher und hat wirklich Eindruck hinterlassen.
Ich zumindest werde an der Reihe dran bleiben.

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