Circus Roncalli (01) – Die chinesische Pyramide

Titel:   Circus Roncalli (01) – Die chinesische Pyramide / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 46 min / Sprecher:  Bernhard Paul,  Freddy Holzapfel, Markus Strobl, Ute Loeck, Michael Pozzo u.a.

InhaltToni hängt mit Zippo überall Zirkusplakate in der Stadt auf, trotzdem bleibt das Zelt am Abend fast leer. Tonis Vater Marco Mozzarella verzweifelt fast und auch die chinesische Artistin  Linh ist sehr traurig. Toni und Zippo finden heraus, dass eine geheimnisvolle Gedankenleserin ihre Plakate überklebt hat, um den Zirkus zu ruinieren. Wird sie es schaffen oder ist der Zirkus noch zu retten?


Nun aber zur „echten“ Folge 1 der neuen Serie, mit der ich irrtümlich gestartet bin. Das bedeutet aber immerhin auch, dass man gut so in die Reihe einsteigen kann. Große Vorkenntnisse der Pilotfolge sind nicht nötig, die wichtigsten Punkte werden hier noch mal kurz angesprochen. Seltsames geschieht im Circus. Plötzlich bleiben immer mehr Zuschauerplätze leer. Das Thema finde ich gut, weil ich denke, dass Circusse heute sicher nur noch selten ausverkauftes Haus zu vermelden haben. Allerdings steckt dahinter jemand schon Bekanntes und ich hoffe nur, dass dieser Bösewicht nun nich in jeder Folge hinter anfallenden Problemen steckt. Der Circus als Handlungsraum ist zwar logischerweise begrenzt, aber deshalb können doch die Schwierigkeiten oder Ärgernisse doch abwechslungsreich sein.

Die Sprecherliste fällt bei dieser Folge deutlich üppiger aus als bei der Pilotfolge. Komplimente kann man allerdings eher den Sprechern der Nebenrollen aussprechen. Bernhard Paul und Markus Strobl haben sich nicht verbessert, ausgerechnet, wo sie ja zwei der wichtigsten Personen sprechen, den Clown Zippo und den stellvertretenden Direktor. Wobei ja gleich drei Folgen erschienen und somit vermutlich auch zusammen aufgenommen wurden. Wo sollte sich da eine Entwicklung abspielen? Bis zu den nächsten Folgen sollte sich da aber dann schon dringend etwas tun.

In Sachen Musik gibt es weiterhin nichts zu beanstanden. Ein munteres Titellied, Circusklänge und -geräusche während der Geschichte und natürlich die Aufnahmen aus dem echten Cicus Roncalli, das ist eine schöne Mischung, die der Serie Charme verleiht.

Das Roncalli-Logo und die Circusfarbe Rot dominieren das Layout und das fällt auch bei dieser Folge sehr fröhlich aus. Das Booklet ist mit Bildern und Sternen liebevoll gestaltet und es macht Spass, darin zu blättern.

Fazit:   Nett, mehr leider nicht. Die nächste Folge darf von der Geschichte her gerne etwas Abwechslung bieten. Und vielleicht bekommen die Roncalli-Leute als Sprecher ja doch noch den Dreh.

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