Hatschipuh (02) – Das Wunder von Schladerbach / Der Gespensterforscher

Titel: Hatschipuh (02) – Das Wunder von Schladerbach / Der Gespensterforscher / Label:  Sebastian Kuboth, Eigenproduktion / Laufzeit: ca. 41 min  / Sprecher:   Fritz Straßer, Fred Stillkrauth, , Toni Berger, Eva Hatzelmann, Harry Täschner u.a.

Inhalt: Das Wunder von Schladerbach: Hatschipuh erahnt einen fürchterlichen Gewittersturm, doch alle Menschen in dem Ort Schladerbach schlafen tief und fest. Hatschipuh und die anderen Butzemänner versuchen die gefährdeten Tiere zu retten. Ob es ihnen gelingt? Und wie kommt es zu dem Wunder von Schladerbach?

Der Gespensterforscher: Hatschipuh will keinen Feriengast auf dem Reiterhof dulden. Wie sich bald herausstellt, hat er mit seiner Abneigung recht, denn der Feriengast ist ein Gespensterforscher und wird den Butzemännern Hatschipuh, Dulliduh, Schmirgli und der Butzefrau Gänseblümchen sehr gefährlich.


Da ist sie auch schon, die zweite Folge  der Serie rund um die Abenteuer von Hatschipuh und seinen Freunden. Erneut eine CD mit zwei sehr verschiedenen Folgen.

Das Wunder von Schladerbach ist eine sehr spannende Geschichte. Mit dem Gewitter steht Schladerbach eine echte Bedrohung bevor und die Butzemänner legen sich mächtig ins Zeug, um das Dorf und die Tiere vor Schlimmstem zu bewahren. Dabei geraten sie selber in Gefahr, der sie nur mit Mut und Cleverness entgehen können. Da ist also richtig etwas los. Nebenbei lernt man auch noch etwas über Gewitter und ihre Gefahren.

Der Gespensterforscher dagegen ist eher auf Spass ausgelegt. Der Gespensterforscher Gustav selbst ist schon sehr lustig und die Empörung der Butzemänner, die sofort ahnen, dass Gustav eine Gefahr ist, ist auch ganz witzig. Und auch bei Hatschipuhs und Gänseblümchens Trick um den Gespensterforscher zu verscheuchen, habe ich lachen müssen. Sehr goldig gemacht!

Auf der Sprecherliste tummeln sich die schon aus der ersten Folge bekannten Sprecher, überwiegend bayrische Volksschauspieler, was man ihnen teilweise auch anhört. Wer es mit dem byarischen Dialekt nicht so hat, der wird hier ab und zu die Zähne zusammenbeißen müssen. Besonders Toni Berger als Opa Reiter gefällt mir mit seiner freundlichen, warmen Stimme. Hans-Rainer Müller hat mich auch bei dieser Folge damit beeindruckt, wie leicht ihm Dulliduhs ewige Wortverdrehereien gelingen.

Das Titelllied, da geht die Post ab. Eine eingängige Melodie, ein pfiffiger Text, das kann sich hören lassen und bleibt einem im Ohr. Aber auch das Gewitter in der ersten Geschichte ist sehr schön umgesetzt. So richtig laut und donnernd und bedrohlich. In der zweiten Geschichte gefällt mir besonders dieses Gedüdel von Gustavs Geisteraufspür-Apparat, das sogar eine leicht und kindgerecht  mysteriöse Wirkung hat.

Das Cover zeigt den gespensternden Hatschipuh und das Booklet fällt erneut sehr üppig aus mit den Bildern der Butzemänner, der Folgenliste und speziell dem Ausmalbild in der Mitte. Wirklich sehr aufwändig für ein Kinderhörspiel. Vor allem auch so nahe dran an der früheren Auflage.

Fazit:   Mir hat Folge 2 noch einen Tacken besser gefallen als die Einstandfolge. „Das Wunder von Schladerbach“ ist spannend und stimmungsvoll und „Der Gespensterforscher“ macht einfach Spass.

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