Raumstation Alpha Base (09) – Attentäter

Titel:   Raumstation Alpha-Base (09) – Attentäter/ Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 42 min / Sprecher:   Gertie Honeck, Frank-Otto Schenk, Michael Iwannek, Klaus-Dieter Klebsch u.a.

Inhalt:   Nicole Schwing und Al Cardel folgen dem Artefakt der Tyloonen. Als sie kurz vor ihrem Ziel stehen, stossen sie auf die Duplikaten, die ohne Vorwarnung das Feuer eröffnen. Die Sternenjäger hat keine Chance sich gegen die plötzliche Übermacht zu behaupten und muss sich nach einem kurzen Gefecht ergeben. Was geschieht nun? Nicole Schwing weiß es nicht… Die Situation erscheint aussichtslos, denn sie befindet sich in der Gewalt der Duplikaten!


Nachdem in der Vorgängerfolge die Handlung um Nicole Schwing klar im Vordergrund stand, teilen sich bei dieser Folge zwei Handlungsstränge die relativ kurze Spielzeit. Natürlich dreht sich auf der einen Seite weiterhin alles um Nicole Schwing, die noch immer auf Al Cardels Sternenjäger ist, auf der anderen Seite kommt dieses Mal Scott Fish wieder ein größerer Teil der Geschichte zu. Auch wenn ich seit Anfang her ein Faible für Scott Fish habe, so fand ich die Handlung um Captain Schwing interessanter und spannender.

Einfach weil ich denke, dass sie für den Verlauf der Reihe wichtiger ist. Zudem lernt man hier die Rasse der Duplikaten etwas genauer kennen, was für eine Überraschung gut ist. Aber auch rund um Scott Fish ist so einiges los und zumindest in Sachen Action tun sich beide Handlungsstränge nur wenig. Gefallen hat mir, dass es bei beiden „Bereichen“ immer auch mal etwas zum Grinsen gibt.

Auf Seiten der Sprecher ist wie gewohnt alles in bester Ordnung. Mit u.A. Gertie Honneck, Klaus Dieter Klebsch, Karen Schulz-Vobach, Helmut Krauss und Erick Räuker (wieso fehlt der eigentlich auf der Sprecherliste?) sind duchweg Könner am Werk, bei denen das Zuhören eine Freude ist.

Das sieht hinsichtlich der Musik nicht anders aus. Bereits vertraute Melodien werden da zu Gehör gebracht und sorgen erneut für das Flair einer modernen Science Fiction-Serie. Schön auch, dass in gewissen Szenen eher düstere Klänge zu hören sind, die weniger auf Sci-Fi ausgerichtet sind, sondern mehr auf Spannung  und sogar ein wenig unheimlich klingen.

Ein wenig spartanisch wirkt die Brücke (?) auf dem Cover ja, dafür macht sie sofort klar, in welches Genre die Serie gehört und so werden Fans sicher darauf aufmerksam werden. Im Booklet findet man wie gahabt ein kurzes „Was bisher geschah“ und einen Überblick über die wichtigsten Außerirdischen-Rassen.

Fazit:  Nicht ganz so stark wie der Vorgänger, was bei mir aber vor allem daran liegt, dass in „Attentäter“ zwei Handlungsstränge verfolgt werden, die ich bislang für unterschiedlich wichtig halte. Etwas mehr um den Teil mit Captain Schwing hätte es ruhig sein dürfen, bei Scott Fish ist reichlich Gekabbel dabei, das ich für nicht so wichtig halte. Die Zeit hätte man de Captain gönnen sollen.

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