Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe (Kami Garcia & Margaret Stohl / Martin Maecker)

Titel: Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe  / Verlag: Random House Audio / Laufzeit: ca. 418 min / 6 CDs / Buch: Kami Garcia & Margaret Stohl / gelesen von: Martin Maecker

Inhalt:   Liebe vor dem ersten Blick: seit Monaten verfolgen Ethan Träume von einem unbekannten Mädchen, das er verzweifelt zu retten versucht, nd dann steht das Mädchen aus seinen Träumen vor ihm: Lena, die Neue an seiner Schule, in die sich Ethan unsterblich und bedingungslos verliebt. Doch Lena und ihre Familie umgibt ein Geheimnis…
Ethan jedoch weiß: Ihm ist es vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er an ihrer Seite bleiben können, gleich welches Schicksal sie erwartet?


Eine unsterbliche Liebe zu einem übersinnlichen Wesen…Wahnsinn das ist ja mal etwas ganz Neues 😉 Allerdings muss man „Sixteen Moons“ so einiges zu Gute halten, da es sehr darum bemüht ist, nichts ins aktuell so beliebte Schema zu verfallen. Zunächst einmal hat man es hier mit einem männlichen Teenager als Hauptperson zu tun, mit Ethan, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt. An dieser Geschichte hat mich besonders beeindruckt, wie schnell und gekonnt Kami Garcia und Margaret Stohl eine richtige „Südstaaten-Atmosphäre“ heraufbeschwören, die sich trotz alles Mystik durchweg hält.

Mich hat das etwas an „Fackeln im Sturm“ erinnert, so vom Gefühl her. Natürlich liegt das zum größten Teil daran, dass Ethan und Lenas Nachforschungen sie oft zurück in der Zeit führt bis hin zum Krieg, der einst auch in ihrer Gegend tobte und in dem sich eine tragische Liebesgeschichte ereignet, die mit ihrer eigenen Lovestory im Zusammenhang zu stehen scheint. Dieser Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit  sorgt für interessante Abwechslung, was auch dazu beiträgt, den Kitsch im Zaum zu halten. Denn auch wenn Ethan ein Junge ist, er schwärmt und schmachtet schon oft. Für Spannung ist durch die Ereignisse im Dorf, an der Schule, in der Vergangenheit und durch Lenas schon sehr ungewöhnliche Familie ebenfalls gesorgt. Da wird es einfach nie langweilig.
Der Titel „Sixteen Moons“ hat mich allerdings bis zum Ende hin verblüfft. Denn immerhin sreht sich doch alles um Lenas 16. Geburtstag! Aber der Mond geht doch nicht nur einmal im Jahr auf. Vielleicht erklärt mir die Fortsetzung das ja, die am Ende angedeutet wird.

Mit Martin Maecker habe ich mal wieder eine Sprecher-Premiere erlebt und da Ethan die Geschichte aus seinem Blickwinkel erzählt, passt ein Sprecher auch am besten zu diesem Hörbuch. Allerdings hat mich Martin Maecker nicht so recht überzeugen können. Seine Stimme ist zwar angenehm weich, aber er betont zu wenig und obwohl es die Charaktere hergegeben hätten, versucht er kaum mal, jemandem eine markante, wiedererkennbare Stimme zu leihen.
Nach einem ganz normalen 16jährigen Jugendlichen hört er sich ebenso wenig an.

Untermalung sucht man bei „Sixteen Moons“ vergeblich. Dabei wird oft ein spezieller Liedtext zitiert. Diesen Szenen hätte etwas Musik sehr gut gestanden.

Das Cover hat mich vom ersten Moment an begeistert. So schön düster ohne dabei hautpsächlich schwarz zu sein und mit dem hexisch giftgrünen Schriftzug davor, der einen tollen Kontrast bildet. Das Bookelt enthält eine eine weitere Zusammenfassung der Story, Wissenswertes über die Autorinnen und den Sprecher und ein passiges Zitat,

Fazit: Eine interessante und vielseitige Geschichte, die über die gesamte Spielzeit hinweg spannend bleibt. Die „Fackeln im Sturm“ – Atmosphäre verleiht ihr etwas sehr Spezielles und Schönes. So sticht  „Sixteen Moons“ aus dem gängigen Fantasy-Mainstream heraus.

->  Hier der Buch-Trailer zum (Hör)buch

Und hier, auf der Seite www.hugendubel.de könnt ihr euch noch ein „richtiges“ Musikvideo zum (Hör)buch ansehen und anhören. Wie ich finde, sollte es verfilmt werden, oder? Sieht doch schon gut aus!

-> Zum Musik-Video

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