Skulduggery Pleasant (04) – Sabotage im Sanktuarium (Derek Landy / Rainer Strecker)

Titel:   Skulduggery Pleasant (04) – Sabotage im Saktuarium / Verlag:   Hörcompany / Laufzeit:   ca. 8 Std. / 6 CDs / Buch:   Derek Landy / gelesen von:   Rainer Strecker

InhaltSeit der großen Schlacht ist Skulduggery in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten – oder Walküre: Sie muss ganz schnell seinen Kopf finden, der ihm einst von drei Kobolden in Irland gestohlen wurde. Während Walküre um die halbe Welt reist, wird der Magier Skarabäus nach 200 Jahren Gefängnis entlassen. Zwar hat er seine Zauberkräfte verloren, doch seine Rachelust ist ungebrochen. Sofort schart er einen Kreis der schlimmsten Verbrecher um sich. Sie alle können Skulduggerys Rückkehr kaum erwarten – denn jeder Einzelne von ihnen hat noch eine Rechnung mit ihm offen …


Nach dem wirklich oberfiesen Cliffhanger des dritten Teils, ist endlich der vierte Part da. Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es Walküre gelingt, Skulduggery aus der Welt der Gesichtslosen zu retten. Denn die Geschichte besteht erstens nicht alleine nur aus diesem Ereignis und zweitens ist Walküres Kampf darum sehr spannend. Und das kann dieses Wissen nun auch nicht ändern. Aber wie gesagt ist es mit Skulduggerys Rettung nicht getan.

Die Story fährt eine ganze Reihe spannender Szenen auf und so bangt man durchweg mit Walküre, den detektivischen Skelett, Tanith, Fletcher und allen inszwischen so vertrauten Charakteren, denn jedem von ihnen will man hier ans Leben. Und nicht nur ihnen, erstmals steht auch das Leben unbeteiligter, normaler Menschen auf dem Spiel der dunklen Magier. Wenn ich so zurückdenke, dann würde ich sogar sagen, dass „Sabotage im Sanktuarium“ die bislang spannendste und temporeichste Geschichte der Serie ist. Natürlich ist auch wieder eine gehörige Portion Action mit dabei und zimperlich geht es dabei wahrlich nicht zu. Da wird gekämpft, geprügelt, gebissen, da brechen Knochen …bemerkenswert eigentlich, wo die Reihe sich doch an jugendliche Hörer bzw Leser richtet. Aber ich mag diese kleine Rebellion eigentlich sehr gerne und denke, damit werden die 12 – 13jährigen oder älteren Fans schon klar kommen.
Trotzdem es hier also schon gut zur Sache geht, erhält sich aber auch der vierte Teil den typischen trockenen, schwarzen Humor. Skulduggerys und Walküres Diskussionen könnte ich ewig zuhören, einfach zu schön und bissig.

Rainer Strecker ist natürlich auch bei „Sabotage im Saktuarium“ als Erzähler am Werk und ich kann mir kaum einen besseren Erzähler für die Geschichten vorstellen. Erstaunlich über welche Vielfalt an Stimmen er verfügt um den überwiegend ungewöhnlichen Charakteren Leben einzuhauchen. Und das, ohne sich dabei je stimmlich zu sehr zu verrenken.

Auf den sechs CDs geht es dermaßen rund, dass mir erst im Nachhinein aufgefallen ist, dass es an Untermalung nichts zu hören gibt. Macht aber gar nichts, ehrlich!

Die CDs kommen in einer schicken, glänzenden Box daher, was sehr edel aussieht, und sogar die Papp-Hüllen der CDs sind dem Look der Box entsprechend bedruckt. Ich mag die Covermotive ja total. So schön düster, mit den knalligen Violetttönen als Kontrast, das wirkt einfach. Das Booklet enthält neben der Trackaufteilung noch ein Glossar der Charaktere, was durchaus praktisch sein kann.

Fazit:  Der bislang temporeichste und spannendste Teil der „Skuduggery Pleasant“ – Saga. Für Fans unumgänglich. Und wer das Skelett bisher noch nicht kennt, aber auf ungewöhnliche und actionreiche Fantasy steht, dem lege ich die Reihe wärmstens ans Herz. Aber unbedingt mit dem ersten Teil anfangen, sonst blickt man nicht durch!

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