Don Harris – Psycho-Cop (07) – Drei Gräber in Sibirien

Titel:   Don Harris Psycho-Cop (07) – Drei Gräber in Sibirien / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 51 min / Sprecher:  Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Engelbert v. Nordhausen, Martin Kessler u.a.

Inhalt:   Alan Bancroft, ein erfolgreicher Journalist und inoffizieller Informant des MI6 und der ESI, verschwindet spurlos während seiner Recherchen über Grigori Rasputin in Sibirien.
Mit der Hilfe von Larissa Chamova, einer russischen FSB-Agentin, soll Don Harris aufklären, was mit dem Verschollenen geschehen ist. Das letzte Lebenszeichen Bancrofts liefert Harris nur wenige Hinweise: Rasputin und die Höllensöhne. Die Suche führt sie in ein entlegenes Kloster nahe dem sibirischen Bergdorf Mutow. Es birgt ein unheilvolles Geheimnis, das die ganze Welt verändern könnte …


Es geschehen noch Zeichen und Wunder, dies‘ hier ist so eines: „Don Harris“ geht endlich weiter. Mich freut das sehr, ich mag diese Serie einfach. Daran hat auch die lange Pause nichts geändert. Mit „Drei Gräber in Sibirien“ bringt Folgenreich eine weitere spannende Folge zu Gehör, die sich einerseits der Rasputin-Legende bedient und darüber einen gelungenen Bogen zu den bisherigen Geschehnissen der Serie spannt.

Die nicht gerade menschenfreundliche Gegend und das einsame Kloster als Schauplatz steuern das Schaudern bei, das einem die Folgen bislang immer beschert haben und das man auch hier erlebt. Geschichten mit solchen Experimenten wie in dieser Folge gefallen mir ohnehin meistens und der Auftritt von Larissa Chamova hat den guten Gesamteindruck der Story dann schließlich abgerundet.

Seitens der Sprecher hat man wie gewöhnlich gar nichts zu befürchten. Dietmar Wunder gibt natürlich den Don Harris und Claudia Urbschat-Mingues übernimmt den Part der Elektra. Beide souverän wie eh und je. Erwähnte Larissa Chamova wird von Marion von Stengel gesprochen, die mir mit ihrer weichen Stimme sofort sympathisch war. Ich finde übrigens, sie würde sich an Don Harris Seite viel besser machen als Elektra (Elektra-Fans dürfen mich jetzt virtuell hauen ;)). Erfreulicherweise hat man den meisten Rollen der Leute aus Sibirien einen markanten Akzent erspart. Ich habe da immer Zweifel ob ein solcher authentisch wirken würde. Einzig Viktor Neumann alias Kolja radebrecht sich durch die Geschichte, klingt dabei aber so witzig, dass ich mir gar nicht überlegt habe ob er „echt“ klingt.

Einen bombastischen Soundtrack wie es andere Genre-Vertrter auffahren, bekommt man in dieser Folge nicht zu hören. Untermalung ist aber da und sie sorgt im Nu dafür, dass man sich nach Sibirien versetzt fühlt. Und auch düstere die Atmosphäre im Kloster wird musikalisch gut in Szene gesetzt. Dazu noch eine sehr ordentliche Geräuschkulisse und schon kann ich auch in dieser Hinsicht nichts zu beanstanden finden.

Der Hintergrund des Covers verrät sofort, wo diese Folge spielt, im Vordergrund Harris, der in Richtung Hörer zielt…nicht besonders spektakulär, aber zur Geschichte passend.

Fazit:   Schön, dass die Serie endlich weitergeht. „Drei Gräber in Sibirien“ hat mich prima unterhalten und ich freue mich schon auf die kommenden Folgen.


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