Die kleine Schnecke Monika Häuschen (14) – Warum brennen Brennnesseln?

Titel:   Die kleine Schnecke Monika Häuschen (14) – Warum brennen Brennnesseln? / Verlag:   Karussell / Universal / Laufzeit:   ca. 41 min / Sprecher:   Kathrin Bachmann, Steffen Lukas, Tobias Künzel, Peter Freudenthaler, Tom Deininger

InhaltWeil der gelehrte Graugänserich Günter der kleinen Schnecke Monika Häuschen und ihrem besten Freund, dem Regenwurm Schorsch, einen Schlaubergervortrag über Pflanzen hält, passt er nicht auf, wo er hinein beißt. Prompt verbrennt er sich seinen Schnabel an einer Brennnessel. Und dann taucht im Garten auch noch der Kartoffelkäfer Karlo auf, der schneller frisst als der nimmersatte Ganter Günter. Damit für ihn auch etwas übrig bleibt, will dieser das Grünzeug retten und baut mit Monika eine Kartoffelkäfervergraulungsmaschine. Aber: die eigentlich harmlos wirkenden Pflanzen sind gar nicht so hilflos, wie es scheint.


Dieser Folge habe ich mich irgendwie sehr verbunden gefühlt, da ich es als Kind mal hinbekommen habe, in kurzen Hosen und T-Shirt in ein Brennnessel-Gestrüpp zu fallen. Nun weiß ich endlich im Detail, wieso das so fürchterlich weh getan und gejuckt hat. Hätte ich mal damals schon gewusst, dass ich mich in Spitzwegerich hätte wälzen müssen um die Schmerzen zu lindern… Doch es geht hier natürlich nicht nur um die Brennnesseln (übrigens sehr schön, dass auch die Vorzüge dieses „Unkrauts“ erwähnt werden), sondern um alle möglichen wehrhaften Pflanzen, angefangen bei der Brennnessel, über die Kartoffel bis hin zum Walnussbaum.

Ich glaube, bei dieser Serie können nicht nur Kinder eine Menge lernen, auch als Erwachsener hört man da noch einiges Neues. Mitten drin in diesem Wissen sind natürlich der Schlauberger Günter, die Schnecke Monika und der grummelige Regenwurm Schorsch, so dass das Wissen nicht so gebündelt auf die Hörer einstürzt, sondern auch viel Spass dabei ist.

Neben den  vier „üblichen Verdächtigen“ mischt in dieser Folge Peter Freudenthaler als Kartoffelkäfer Karlo mit und lässt den kleinen Kerl recht gemütlich und sympathisch wirken. Immer wieder schön, dass auch bei Tieren, die schnell mal „igitt“ abgetan werden, dafür gesorgt wird, dass sie liebenswert erscheinen.

Dem Titellied bescheinige ich ja die gleiche Wirkung auf Eltern wie den Titelsongs von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg: irgendwann kommt es ihnen sicher aus den Ohren raus. Macht aber nichts, denn es ist nun mal einfach schön und schwungvoll. Auch die Geräusche können sich in dieser Folge wieder hören lassen.

Ein sehr grün-braunes Layout dieses Mal, was aber prima zur Geschichte passt. Die Brennnesseln sind ebenfalls zu sehen und Karlos Hasenzähne sind ja wohl nur niedlich. Also auch optisch wieder eine Freude.

Fazit:   Erneut eine sehr niedliche und lehrrreiche Folge. Beeindruckend wie die Serie es immer wieder hinbekommt, trotz allen Wissens nie oberlehrerhaft zu wirken.

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