Die letzten Helden (05) – Jenseits des Meeres der verlorenen Seelen

Titel:   Die letzten Helden (05) – Jenseits des Meeres der verlorenen Seelen/ Verlag:   Holysoft Sprecher:   Dietmar Wunder, Kim Hasper, Jürgen Kluckert, Manfred Lehmann, Gordon Piedesack u.a.

InhaltUm das mysteriöse Konzil der Elemente zu finden, müssen viele Prüfungen bestanden werden. Prüfungen, die den Magier X bald das Leben zu kosten drohen, denn verfolgt durch das Imperium und durch einen magischen Angriff gefährlich verletzt läuft ihm und seinem Gefährten Amon von Falkenfels die Zeit davon. Die einzige Chance, dem Leichenlord, einem der großen Generäle des Imperiums zu entkommen, liegt bei der Crew der „Eternity“, einem Piratenschiff, dass Angst und Schrecken auf den Meeren der sieben Winde verbreitet, und deren Schiffsärztin Lich. Doch was zuerst wie eine sichere Rettung aussieht, entpuppt sich schon bald als neuer Alptraum, denn die Eternity umgibt nicht nur ein Geheimnis und die Gefährten stolpern in ihr bislang gefährlichstes Abenteuer…


Über den Wolken, in der Wüste, im Gebirge…da fehlte ein Abenteuer für Sir X und Amon auf hoher See ja geradezu. Hier ist es also nun. Sir X kämpft um sein Leben und auch auf Amon lauert in dieser Geschichte der Tod, was ordentlich Spannung in die Sache bringt. Aber der Tod steht den beiden hier nicht nur als Schreckgespenst gegenüber, sondern überaus real, was gewissen Szenen durchaus auch etwas Grusel verleiht. Mit beispielsweise einem Wal, der sich Amon zum Schutz einverleibt, gibt es auch wieder einige Details die an recht klassische Geschichten erinnern. Es ist erstaunlich, wie gut sich so etwas in eine so moderne Fantasygeschichte einfügt. Zwar erinnert manches schon irgendwie an „Fluch der Karibik“, aber das ist nicht so aufdringlich, dass es einem das Hörvergnügen trüben könnte.

Selbstverständlich gibt es auch wieder ein paar witzige Sprüche und Dialoge, die für ein paar Lacher gut sind.
Die zweite CD enthält einen Sountrack mit Stücken aus den bisherigen Folgen, isngesamt beeindruckende 39 Stück!  Aber es gibt auch noch ein paar Szenen zu hören, die es letztlich nicht in die Folge geschafft haben. Die CD ist für Fans der Serie ein sehr schöner Bonus.

Auf Seiten der Sprecher gibt es erneut nichts auszusetzen. Allen voran sind natürlich Dietmar Wunder, Kim Hasper und Engelbert von Nordhausen mit dabei, die einen großartigen Job machen. Als Schiffsärtzin Lich ist Katharina Koschny zu hören und mir hat es gefallen, dass sie als sympathische Schiffsärztin ebenso überzeugt wie später als gar nicht mehr so nette „Person“.  Überrascht hat es mich, dass Amon als Kind von Claudia Schmidt gesprochen wird, von einer Frau! Wenn Amon das wüsste…;) Und mit Gerald Schale als Blackbird gibt es endlich einen Vogel in der Hörspiel-Welt, der mich nicht genervt hat.

Ein aufwändiger Soundtrack begleitet die Folge. Hier klingt alles nach Fantasy und der Wirkung kann man sich gar nicht entziehen. Mal bombastisch, dann wieder ruhiger, ganz wie es die Szenen erfordern. Eine sehr stimmungsvolle Angelegenheit also.

Das Covermotiv bringt die Dramatik der Geschichte prima rüber, fällt aber weniger komplex aus als bei den vorigen Folgen. Mir gefällt das ganz gut und vor allem mag ich es, dass Eye mal relativ groß dargestellt ist.

Fazit:  Irgendwie warte ich immer darauf, dass die Serie auch mal eine „Duchhänger“-Folge präsentiert, aber nach inzwischen fünf Folgen bin ich mir schon sehr sicher, dass ich das nicht erleben werde. „Jenseits des Meeres der verlorenen Seelen“ reiht sich von der Qualität und dem Unterhaltungswert jedenfalls nahtlos in die bisherigen Episonden ein. Einfach klasse.

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