Goldagengarden (03)

Titel:  Goldagengarden (03) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 50 min / Sprecher:  Gerlach Fiedler, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

InhaltDer schwedische Millionär und Kunstsammler Peer Johannesson geht bei einem Kanuausflug auf dem Skatelövfjorden über Bord. Wahrscheinlich ein Herzinfarkt. Aber die Leiche wird nicht gefunden. Johannessons Anwalt handelt ungewöhnlich schnell und lädt noch am Tag des Unfalls – ohne Wissen der Witwe – vier Männer nach Växjö zur Testamentseröffnung ein.
Als drei dieser „Erben“ tags darauf eintreffen, ist der Anwalt tot und das Testament unauffindbar …


Verteilte sich die Handlung von Folge 1 und 2 noch auf einige, wenn auch wenige Tage, so spielt Folge 3 nur an einem einzigen Tag, aber natürlich wieder an verschiedenen Orten. Ich mag dieses Kleinschrittige an dieser Serie, weil es mir das Gefühl gibt, bei allem dabei zu sein und sogar alle Details mitzubekommen, was erstens spannend ist, zweitens aber auch die Möglichkeit bietet, als Hörer mit zu ermitteln. Die drei Erben jedenfalls kommen mit der Lösung des Rätsels weiter voran und stoßen auf eine Art Geheimschrift, die es zu entschlüsseln gilt. Auch das ist wieder an sich nichts Neues in einem Krimi bzw Thriller, aber bei dieser Serie wirkt es trotzdem neuartig.

Die beiden Kommissare kommen ebenfalls einige Schritte voran, allerdings nur um dann gleich wieder auf ein neues Rätsel zu stoßen. Genau wie sie hat man auch als Hörer das Gefühl, schon etwas von der Geschichte -zumindest in Ansätzen- zu verstehen und sieht sich dann plötzlich wieder mit etwas Neuem konfrontiert, das sich zunächst noch nicht in den Zusammenhang einflechten lässt. In Sachen Spannung gibt die Serie also auch weiterhin kein Stück nach, so dass man neugierig auf den nächsten Teil wartet.

Eine neue Stimme mischt in dieser Folge mit und zwar die von Lennart Krüger, der den Spediteur spricht, auf den die Kommissare zu ihrer Überraschung treffen. Mir hat er gut gefallen, auch wenn ich ihm die Ahnungs- und Arglosigkeit in der Stimme noch nicht so wirklich abkaufe. Peter Schiff alias Kommissar Edmundson hat diesen mittlerweile zu einem meiner Lieblingscharaktere gemacht, weil er ihn sehr pfiffig spricht und so oft für einen Lacher gut ist. Und auch Gabriele Leidloff in der Rolle der Stockholmer Kommissarin ist mir inzwischen noch sympathischer geworden, weil sie sie nicht mehr ganz so kühl und abgeklärt spricht, sondern auch mal ganz locker, beispielsweise in Szenen, in denen sie gerade nicht mitten in den Ermittlungen stecken.

Musikalisch konnte die Serie bei mir ja seit Anfang her punkten und da man dem Stil weiterhin treu bleibt, hat sich daran auch nichts geändert. Eine ganz besondere Serie, die eben auch ihren ganz besonderen Klang hat.

Ein neuer antiker Gegenstand kommt in dieser Folge ins Spiel und findet sich auch in der Aufmachung des Hörspiels wieder. Ebenso halten gewisse Instrumente ins Layout Einzug. Erstmals ist aber auch ein Mensch bzw ein Teil von einem Menschen zu sehen…was mag diese Person wohl mit dem Globus und der Geschichte zu tun haben? Das Cover weckt auf jeden Fall Neugier.

Fazit:   Ich bin ja nur froh, dass es mit dieser Serie im Wochen-Rhythmus weitergeht. Pausen von mehreren Monaten würde ich kaum aushalten. Ich habe selten eine solch spannende und abwechslungsreiche Geschichte verfolgt. Top!

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