Point Whitmark (30) – Der Seelenkünder (Teil 2 von 2)

Titel: Point Whitmark (30) – Der Seelenkünder (2 / 2) / Verlag: Folgenreich / Universal/ Laufzeit: ca. 64 min / Sprecher:  Jürg Löw, Kim Hasper, Sven Plate, Gerrit Schmidt-Foss, Holger Michel, Bodo Henkel u.A.

InhaltKonnte sich Derek vor der Explosion im Hafenbecken von Casa Vargas in Sicherheit bringen? Oder hat der Fluch des Schwarzen Okulars auch ihn das Leben gekostet? Auf der Suche nach ihrem Freund werden Jay und Tom an Bord der Isidora gefangen gesetzt und weit hinaus auf den Ozean entführt. Quälende Ungewissheit bringt sie an den Rand der Verzweiflung. Doch dann wird die dreihundert Jahre als Karavelle von einer Nebelwand verschlungen. Im Kampf ums Leben offenbart sich den Jungen die Wahrheit über den Seelenkünder.


Der zweite Teil der Jubiläums-Doppelfolge schließt nahtlos an die erste Episode an, so dass man direkt wieder mitten im Geschehen ist. Zunächst gemeinsam mit Tom und Jay auf der Isidora. Mit dem alten Schiff und den Launen des Meeres bekommt man hier eine Szenerie geboten, die tatsächlich so anmutet als sei man in der Zeit zurück gereist und die für eine sehr spezielle Atmosphäre sorgt. Dem Point Whitmark – Flair wird man mit dem typischen Humor und einer solch eigenartigen Person wie der Schiffsköchin gerecht.

Kaum ist später Derek wieder mit seinen Freunden vereint, verlagert sich die Handlung wieder auf den Detektiv-Stil, den man von der Serie kennt. Hier kommt auch eine gute Portion Action in die Sache. So hat man grundsätzlich alle Zutaten beisammen, die eine gute Folge der Serie ausmachen. Doch es gibt natürlich einen Grund, weshalb ich als PW-Fan durch und durch mehrere Anläufe für den Zweiteiler gebraucht habe. Und der ist einfach der, dass mir die ganze Geschichte zu lang und breit ausgewalzt wird. Etwas kürzer und auf einer CD hätte es auch getan, ohne dass es in irgendeiner Hinsicht Einbußen gegeben hätte, da bin ich sicher.

Auf Seiten der Sprecher ist wie gewohnt alles in bester Ordnung. Die drei Hauptsprecher sind top in Form und auch die übrigen Sprecher können durch die Bank überzeugen. Engelbert von Nordhausen bringt Papa Caballero mit seiner markanten Stimme sehr gut rüber und Michael Müller überzeugt mit fester und befehlsgewohnter Stimme in der Rolle des Kapitäns.

Ein wie üblich sehr stimmiger und atmosphärischer Score unterstreicht die düstere Stimmung, die über der Geschichte liegt. Dem kann man sich unmöglich entziehen. Die Geräuschkulisse überzeugt ebenfalls und wirkt sehr authentisch.

Das Cover gefällt mir wirklich ausnehmend gut mit der vom sturm aufgewühlten Küstenszene und den kräftigen Grüntönen. Zudem finde ich, dass der Felsen mit dem Gestrüpp irgendwie bedrohlich wirkt.

Fazit:   Ich will nicht undankbar sein für diese Doppelfolge, wirklich nicht. Die Geschichte selbst gefällt mir auch., sie hat alles, was man von einer guten Point Whitmark-Folge erwartet. Aber sie ist zu sehr in die Länge gezogen. Wie gesagt, auf einer CD mit etwas längerer Laufzeit als bei den bisherigen Folgen, wäre es immer noch eine würdige Jubiläums-Folge gewesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: