Pater Brown (27) – Penelope

Titel:   Peter Brown (27) – Penelope / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 55 min / Sprecher:   Volker Brandt, Peter Groeger, Claudia Gahrke, Stephan Schwartz, Volker Bogdan, Kai-Henrik Möller

Inhalt:   Die sonntägliche Messe in Pater Browns Gemeinde findet ein abruptes Ende. Der Organist der Kirche wird während des Gottesdienstes vor aller Augen erschossen. Wer hat ein Interesse daran, einen harmlosen Kirchenmusiker zu ermorden? Neben  der heimtückischen Bluttat gibt ein mysteriöser Zettel in der Hand des Toten Rätsel auf. Wer ist Penelope?


Dieses Abenteuer des Paters hat zwar einen schlichten Titel, dafür aber eine umso interessantere und spannendere Handlung. Schon kurz nach Beginn geschieht das Unglaubliche: der Mord an dem Organisten der Gemeinde. Das ruft neben der Polizei natürlich auch Pater Brown auf den Plan. Und bald reihen sich die merkwüdigen und gefährlichen Situationen quasi aneinander.  Mir hat es Spass gemacht, den Pater bei seinen Ermittlungen zu begleiten, auch wenn mich seine Naivität doch schon sehr überrascht, speziell in der Bibliotheks-Szene. Nach 26 Fällen kann doch nicht mal mehr ein Geistlicher so viel blindes Vertrauen in seine Mitmenschen haben!

Aber natürlich muss die Situation genau so enden, damit die Geschichte weiterlaufen kann. Die fängt sich auch sofort wieder und es bleibt bis zum Ende hin spannend. Etwas erstaunt haben mich die Funde beim Organisten: ein Zettel und ein Schlüssel. Wieso hat er diese Sachen beim Spielen in der Hand? Und wie geht das überhaupt? Orgel spielt man doch mit Händen und Füßen, soweit ich weiß. Und da hat er den ganzen Kram obendrein noch in der Hand?

Über Volker Brandt alias Pater Brown braucht man eigentlich keine Worte mehr verlieren, er spricht diesen Part ganz ausgezeichnet. Weniger gefallen hat mir dagegen Erick Räuker in der Rolle des Polizisten. Er dürfte gerne etwas energischer und befehlsgewohnter klingen, immer ist er Chief Inspektor! Karen Schulz-Vobach glänzt als Stimme der Bibliothekarin.

In Sachen Musik ist ebenfalls alles in bester Ordnung. Passende Stücke begleiten die Handlung und eine ordentliche Geräuschkulisse macht die Handlung zusätzlich anschaulich.

Ob das das Fenster sein soll, durch das der Organist erschossen wurde? Ich will das mal annehmen, ansonsten gäbe das Covermotiv nicht groß etwas her, was einen Bezug zur Geschichte haben könnte.

Fazit: In dieser Folge geht es rund und so bietet sie knapp 55 Minuten lange gute Krimiunterhaltung.

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