Goldagengarden (06)

Titel:  Goldagengarden (06) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 45 min / Sprecher:  Gerlach Fiedler, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

InhaltDie Kommissare Hanna Friedlund und Nild Edmundson verfolgen eine Spur, die sie zu dem Mann führen soll, der bereits fünf Menschen ermordert hat. Doch dieser ist im gleichen Moment ganz woanders. Weit draußen in den Wäldern Kronobergs. In einem Haus am See… Die zwei verbliebenen „Erben“ ds Kunstsammlers Peer Johannesson glauben sich ihrem Ziel ebenfalls ganz nah. Sie scheinen kurz davor, das vertrackte Rätsel zu lösen und das verschollene Gemälde zu finden. Sie sind irgendwo weit draußen. In den Wäldern Kronobergs.


Nach dem Ende der vorigen Folge musste es mit Folge 6 temporeich und extrem spannend weitergehen, und das tut es auch. Immerhin sehen sich Chapman und Paulsen noch immer mit dem Killer konfrontiert, und die Kommissare sehen sich nach 5 Toten gezwungen, auch mal den weniger offiziellen Dienstweg einzuschlagen als bisher. Allerdings geht es in dieser Folge auch mit dem Rätsel weiter, das Johannesson seinen Erben aufgegeben hat. Die nächste Aufgabe darin hat es wirklich in sich und Chapman und Paulsen müssen sie unter Zeitdruck lösen, zumal sich der Killer ja noch um das Haus herum treibt. Da knabbert man wirklich vom Anfang bis zum Ende der Folge vor Nervosität an den Fingernägeln. Es ist immer wieder verblüffend, wie in solch kurzer Spielzeit eine solche Spannung und Atmosphäre aufgebaut und gehalten wird. Natürlich hält auch Folge 6 wieder einige neue Fragen bereit und das Ende ist von gewohnt gemeiner Art…

Die Sprecher habe ich bislang fünfmal über den grünen Klee gelobt und das kann ich bei dieser Folge eigentlich nur wiederholen. Hier leistet sich niemand auch nur den allerkleinsten Schnitzer. Alle sind mit hörbarem Engagement bei der Sache und vermitteln dem Hörer ein klares Bild ihrer Rollen. Sei es nun der wunderbar fiese Killer, gesprochen von Udo Schenk, Marco Göllner als undurchsichtiger Museumsangestellter oder Gabriele Leidloff als burschikose Kommissarin Friedlund, sie und auch alle anderen Sprecher liefern hier einen erstklassigen Job ab.

Auch in dieser Folge mischt sich der Soundtrack aus den seit Anfang her vertrauten Stücken und den kürzlich neu dazu gekommenen dumpfen, herzschlagähnlichen Musiken zusammen. Eine Mischung die sich hören lassen kann und Spannung und Atmosphäre noch zusätzlich unterstreicht. Was mich aber seit Hanna Friedlunds erstem Auftritt immer wieder verblüfft: so wie sich das anhört, ist die Kommissarin ständig auf hochhackigen Schuhen unterwegs… Im Wald? Beim Rennen? Bemerkenswert.

Es wirkt so als zeige das Cover dieses Mal einen Ausschnitt aus einer Landkarte. Vielleicht die Gegend um Goldagengarden? Dort ist ja ein See ganz in der Nähe. Im Booklet gibt es wieder einige Gemälde zu sehen, im Hintergrund Zahlen, die man aber nur versteht, wenn man das Hörspiel kennt.

Fazit:   In Schulnoten wäre das eine Eins mit Sternchen. Hochspannend, temporeich und clever.

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