Laura (03) – …und die Primaballerina

Titel: Laura (03) – …und die Primaballerina / Verlag: Karussell / Laufzeit: ca. 60 min / Sprecher: Lea Sprick, Marion Elskis, Katharina Naumow, Susanne Sternberg, Florentine Stein u.a.

InhaltLaura tanzt in der Anfängerklasse bei Madame Moulin. Da besucht eine Primaballerine aus Sankt Petersburg die Ballettschule. Das russische Ballett ist so ganz anders als das, was Laura bisher kennt – aber genauso aufregend und faszinierend. Wird Laura die Gelegenheit erhalten, von der großen Solotänzerin zu lernen?


„Laura und die Primaballerina“ ist eine Folge, die kleine Ballettratten zum Träumen einlädt. Die Chance eine echte Primaballerina zu treffen hat man schließlich nicht alle Tage. Da kann man mit Laura gemeinsam schwärmen und auch etwas über das russische Ballett lernen. Am Ende geht es dann sogar richtig rührend zu, wenn Laura ihr Autogramm von der berühmten Tänzerin aufhängt und vor Stolz beinahe platzt. Der Besuch der Berühmtheit bringt aber auch das Thema Ehrgeiz ins Spiel und man erfährt, wieso Nathalie so ist wie sie ist.

Die jungen Sprecher, allen voran Lea Sprick als Laura, machen ihre Sache wirklich sehr gut. Sie sind mit unüberhörbarem Spass und einer Menge Elean bei der Sache. Das dürfte die kleinen Hörer sofort mitreißen.  Katharina Naumow leiht der bekannten Primaballerina Anna Lischenka ihre Stimme. Da Katharina Naumow u.a. auch Russisch spricht, wirkt ihr Akzent in diesem Hörspiel sehr authentisch. Sie lässt die Tänzerin sehr sympathisch klingen, aber auch stolz und streng.

Neben dem eingängigen Titellied und dem Song am Ende sind meist balletttypische Klavierstücke zu hören, die natürlich sehr gut in diese Geschichte passen. Eine ordentliche Geräuschkulisse lässt auch in diesem Bereich nichts anbrennen.

Das Covermotiv beschränkt sich auf das Wichtigste. Die großartige Tänzerin, wie sie von den jungen Ballettschülerinnen bewundert wird. Das ist eher schlicht, aber immerhin richtet die Serie sich an Hörer ab 5 Jahren und da empfinde ich ein solches Cover als durchaus angemessen.

Fazit:  Eine Geschichte zum Träumen für kleine Ballettratten, die aber auch nicht verhehlt, welche Arbeit der Weg zur Primaballerina bedeutet.

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