Mark Brandis (11) – Die Vollstrecker (Teil 1 v 2)

Titel:   Mark Brandis (11) – Die Vollstrecker ( 1 / 2 ) / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 60  min / Sprecher:  Michael Lott, Wolf Frass, Torsten Sense, David Nathan, Gerhart Hinze u.a.

Inhalt 2127 – Der rätselhafte Rücktritt des Ministers Tschou Fang-Wu hatte die Betiehungen der Union und den Republiken nach dem Bürgerkrieg erkalten lassen. Auf INTERPLANAR XII soll nun die erste große Friedenskonferenz stattfinden. Mark Brandis ist für die Sicherheit der Delegationen verantwortlich. Doch ein Anschlag bringt die Großmäcte an den Rand eines neuen Weltkriegs…


Dass die Serie jeweils in Doppelfolgen fortgesetzt wird, hat sich inzwischen bereits eingebürgert. Ich zumindest kann mir eine neue Episode gar nicht mehr auf nur einer CD vorstellen. Eine Friedesnkonferenz steht also an und auch wenn die Hintergründe und das Drumherum um diese Konferenz nur einen verhältnismäßig kleinen Teil der Handlung einnimmt, so vermittelt dieser Teil dem Hörer dennoch welche Hoffnungen in dieses Zusammentreffen gesetzt werden. Umso überraschender und erschreckender wirkt dann natürlich auch der Anschlag der „Vollstrecker“, wie sich eine unbekannte Terror-Gruppe vollmundig nennt, die die Republiken und die Union so erneut in einen Krieg zu stürzen droht. Ab diesem Anschlag setzt die Geschichte wieder deutlich auf Spannung und Mark Brandis‘ Bemühungen um eine Aufklärung und Rettung der Situation fesseln einen sofort. Das liegt auch daran, dass hier erneut Szenen aus dem Alltag und dem Miteinander seines Teams mit den Passagen mit politischem Hintergrund gemischt werden. So bleibt die Geschichte greifbar und wird nie zur abstrakten SF-Story, bei der man nur zuhören, aber nicht mitfühlen kann.

Wie man es von dieser Serie nicht anders gewöhnt ist, ist eine sehr gut aufgelegte Sprecherriege am Werk. Besonders gefallen hat mir Marina Krogull als Schnittstelle, die diese Rolle wunderbar arrogant, kalt und erbarmunsglos spricht. Zu Beginn der Folge ist Oliver Rohrbeck als Reporter zu hören, schön hektisch und beinahe ein wenig wirr.
Als John Harris hört man Gerhart Hinze, dem es gelingt, einerseits sehr respektabel , dabei aber andererseits immer sympathisch zu klingen.

Ihre Atmosphäre zieht die Geschichte natürlich ganz klar auch durch die begleitende Musik, die gleichermaßen gewaltig wie stimmungsvoll daher kommt, aber auch durch eine ausgezeichnete Geräuschkulisse, die es dem Hörer leicht macht, sich das Geschehen vorzustellen.

Das Cover gewährt in dunklen Farben einen kleinen Einblick in ein Raumschiff und einen umso beeindruckenderen Ausblick auf den davor liegenden Himmelskörper. Das düstere Motiv passt gut zur bedrohlichen Situation in der Geschichte. Im Booklet findet man wie üblich Erklärungen zu einigen Begriffen aus der Handlung.

Fazit: Wieder ein äußerst gelungener Auftakt zu einem Zweiteiler. Sehr spannend und atmosphärisch. Da mus man Teil 2 einfach direkt hinterher hören.

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