Pumuckl (09) – Meister Eder bekommt Besuch / Pumuckl und der Nikolaus (Ellis Kaut / Stefan Kaminski)

Titel:   Pumuckl (09) – Meister Eder bekommt Besuch / Pumuckl und der Nikolaus / Verlag:   USM Audio / Laufzeit:   ca. 69 min /  Buch:   Ellis Kaut / gelesen von:   Stefan Kaminski

InhaltPumuckl freut sich gar nicht über den Besuch von Meister Eders Nichte Bärbel. Er versucht, sie mit jeder Menge Schabernack zu vergraulen. So erfährt das Mädchen von dem frechen Kobold und ist begeistert: Wenn der Pumuckl doch bloß am Leim kleben bleiben würde, damit sie ihn mit eigenen Augen sehen könnte…


Wer hätte gedacht, dass der kleine Kobold sich tatsächlich ein wenig verlieben würde? Nach etlichen spaßigen Bemühungen, die Bärbel zu vergraulen, kommen dem Pumuckl in Meister Eder bekommt Besuch Zweifel. Denn die Kleine mag seinen Schabernack und sein Frechsein. So zieht er ernstlich in Erwägung, an Bärbels Alleskleber kleben zu bleiben. Das ist ein spannende Sache, denn nach so vielen Kobolds-Geschichten kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass sich der kleine Kerl noch jemand anderem zeigen würde als dem Meister Eder.
Pumuckl und der Nikolaus ist dagegen weniger witzig, dafür aber umso lehrreicher. Denn solche Klugschwätzer wie den Pumuckl, die damit angeben, sich gar nicht vor dem Nikolaus zu fürchten, die gibt es sicher auch unter den Kindern von Heute noch. So hat mich die Geschichte doch wirklich zu einem kleinen, listigen Grinsen verleitet.
Außerdem passt diese Geschichte auch ganz gut zur Vorweihnahctszeit, die ja bald beginnt.

Gerade bei „Pumuckl und der Nikolaus“ bin ich Stefan Kaminski sehr dankbar dafür, dass er hier vorliest. Denn den echten Pumuckl halte ich kaum aus, wenn er vor Angst krakeelt. Zwar kommt Stefan Kaminski wirklich bemerkenswert nahe an den Hans Clarin-Pumuckl heran, aber er klingt nie so schrill. Bemerkenswert ist auch, wie leicht er zwischen den Stimmen wechselt. Mal tief und grummelig für Eder, dann krächzend für den Kobold, mal kindlich, mal ernsthaft und erwachsen.

An Untermalung fehlt es dem Hörbuch. Es gibt lediglich eine klimpernde Melodie am Anfang und zwischen den beiden Geschichten um die Trennung kenntlich zu machen. Da es aber dank der Geschichten und Stefan Kaminski sowieso schön unterhaltsam zugeht, ist das aber nicht weiter schlimm.

Das Covermotiv macht dieses Mal neugierig. Wieso guckt der Kobold so grimmig? Und was hat die Puppe damit zu tun? Mir gefallen die alten gezeichneten Motive immer wieder gut.

Fazit:   Zwei schöne Pumuckl-Folgen. Die eine überraschend und ein wenig spannend, die andere mit einer schönen Moral.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: