Goldagengarden (07)

Titel:  Goldagengarden (07) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 45 min / Sprecher:  Gerlach Fiedler, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

InhaltDer dänische Antiquitätenhändler Tore Poulsen und der britische Kunsthistoriker Chap Hillman sund die einzig verbliebenen „Erben“. Die anderen beiden sind tot. Ermordet. Paulsen und Hillman können das Rätsel von Peer Johannesson lösen. Sie finden eine Holzkiste. In diesem Moment taucht der Mann auf, der die anderen beiden „Erben“ ermordet hat. In seiner Hand eine Waffe. Jan Hagstadt, langjähriger Butler der Johannessons, packt seine Sachen. Er will das Haus und dessen letzte Bewohnerin hinter sich lassen. Doch Inga Johannesson stellt ihn zue Rede.


Hatte sich Kommissarin Friedlund nicht unlängst erwähnt, dass ihr das gute halbe Dutzend Leichen in der Gerichtsmedizin reichen und dass sie keine weiteren wünscht? Dieser Wunsch wird ihr in dieser siebten Folge jedenfalls nicht erfüllt, ganz im Gegenteil! Wie unschwer zu erahnen geht es also auch hier wieder mächtig rund und als Hörer bleibt einem gar keine Wahl: man sitzt klebt erneut von der ersten bis zur letzten Minute an den Boxen. Für Rätsel-Spannung ist ebenfalls wieder gesorgt, denn erneut hält das Geschehen so manche Aufgabe für die „Erben“ und die Polzei bereit.  Außerdem bekommt man erneut einige Details geliefert, mit denen der Hörer unweigerlich das Grübeln und Kombinieren beginnt. Bleibt abzuwarten, ob solche Verdächtigungen sich später bestätigen werden. Die Folge klingt auch sehr traditionell aus, denn an die fisen Cliffhanger ist man ja schon seit Anfang her gewöhnt.

Es ist eigentlich müßig, noch große Worte über die Sprecherriege zu verlieren. Die ist seit Anfang her vom Feinsten gewesen und daran wird sich auch sicher nichts mehr ändern. Ganz gleich ob Philipp Moog, Gisela Trowe, Udo Schenk, Gabriele Leidloff oder Hans-Werner Bussinger, jeder gibt hier unüberhörbar sein Bestes und verleiht dem Hörspiel eine tolle Lebendigkeit. Das gilt bis hin zu den kleineren Rollen.

Musikalisch driftet man bei dieser Folge in düstere, schleichende Klänge ab, die der Geschichte bestens stehen. Die Percussions verschwinden zwar nicht ganz, aber sie sind eindeutig seltener zu hören. Wie gesagt passt dieser Wechsel aber sehr gut.

Im Booklet gibt es dieses Mal Auszüge aus dem Rätsel-Gesicht zu lesen, was ich als ganz praktisch empfunden habe. In diesem Zusammenhang übrigens mal ein großes Kompliment für diese Verse. So viel Phantasie und gewitzten Geist muss man auch erst mal haben.

Fazit:   Die Serie nimmt weiter an Fahrt auf, man mag es kaum glauben. Dabei sind es doch gerade noch zwei Folgen bis zum Abschluss. Auf den Dreh nachher bin ich gespannt.

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