Goldagengarden (08)

Titel:  Goldagengarden (06) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 45 min / Sprecher:  Gerlach Fiedler, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

Inhalt: Poulsen und Hillmann dachten, sie wären am Ziel und fänden endlich das lange verschollene Gemälde. Doch anstelle dessen finden sie bloß ein weiteres Rätsel. Ein weiteres Gedicht. Und dieses ist auch ungleich länger als das vorangegangene. Und ihre Zeit es zu lösen ungleich kürzer. Die Kammissare Hanna Fridlund und Nild Edmundson finden heraus, dass am Flughafen von Växjö noch in dieser Nacht die Privatmaschine von Peer Johannesson abheben wird. Und sie würden zu gerne wissen, wer da wohin fliegt.


Die Serie nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende, doch wer erwartet hat, dass jetzt allmählich mal Ruhe und Klarheit Einzug halten würden, der wird sich bei dieser achten Folge überrascht umgucken. Denn es ist zwar die ganze Zet über zu spüren, dass man der Auflösung immer näher kommt, aber das neue Rätsel von Peer Johannesson hat es noch mal so richtig in sich und erstmals müssen die „Erben“ und die beiden Kommissare bei der Lösung zusammenarbeiten. Und trotzdem bleibt die Aufgabe noch eine harte Nuss. Richtig Schwung kommt in diese Folge dann noch mal als bekannt wird, dass da das Flugzeug von Johannesson mitten in der Nacht starten wird. Da spürt man dann so richtig, dass die Zeit allmählich abläuft. Wie man das ja schon kennt, endet auch diese Episode an einem Punkt, an dem einem man automatisch denkt: das kann doch nicht wahr sein, dass DAMIT wieder Schluss ist. Gemein also wie eh und je.

Wie eh und je ist auch die Sprecherleistung: nämlich erstklassig.
Dabei belasse ich es jetzt auch, denn es gibt hier einfach niemanden, den man speziell hervorheben, geschweige denn im negativen Sinne kritisieren könnte.

Düstere und kriechende Melodien, dezent aber so umso wirkungsvoller teilen sich die Untermalung mit den bekannte Percussions und sorgen für Atmosphäre und Tempo. Also ist auch in dieser Hinsicht erneut alles absolut im grünen Bereich. Mir kommt die Musikkulisse bei dieser Serie immer überraschend einfach vor, bombastische Klänge gibt es niemals zu hören. Und „Goldagengarden“ ist ein idealer Beweis dafür, dass auch ein solcher Stil wirken und überzeugen kann.

Der Look fällt dieses Mal überraschend farbig und lebendig aus. Mal einmal keine Wand mit einem leeren Rahmen. Das Booklet bietet wie schon bei der Vorgängerfolge Passagen aus Johannessons neuer Denksportaufgabe für die „Erben“.

Fazit: Na los, jetzt aber…! So ungefähr denkt man immer wieder bei dieser Folge, bei der die Auflösung so nahe zu sein scheint.

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