Circus Roncalli (03) – Weihnachtskerzen

Titel:   Circus Roncalli (03) – Weihnachtskerzen / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 54 min / Sprecher:  Bernhard Paul,  Freddy Holzapfel, Markus Strobl, Ute Loeck, Charlot Bromby u.a.

InhaltToni Mozzarella, Sohn des stellvertretenden Zirkusdirektors Marco Mozzarella, freut sich schon auf Weihnachten. Sein größter Wunsch: ein echtes Clownkostüm für seine Kakaotassennummer. Zu Weihnachten organisiert Roncalli eine Benefizvorstellung für das städtische Waisenhaus. Die Kinder sollen natürlich auch Geschenke bekommen. Toni und Clown Zippo sammeln fleißig Spielsachen für die Bescherung nach der Weihnachtsvorstellung. Peppone könnte ihnen ruhig helfen, aber der Weißclown hat nur Augen für seine neue Freundin, die seltsam scheu ist und sich nicht mit ihm zeigen will. Komisch, denken sich alle im Zirkus.


Auch wenn diese Folge als die Nummer 3 ausgewiesen ist, so handelt es sich eigentlich schon um die vierte Geschichte aus der Welt des Circus Roncalli. Die Pilotfolge Nr. 0 verwirrt in der Zählung gerne mal etwas. Am Stil der Geschichten hat sich auch bei den „Weihnachtskerzen“ wenig geändert. Nach wie vor spielt die Handlung im Circus und man trifft auch die vertrauten Figuren wieder an wie den Cloqn Zippo, den stellvertretenden (!) Direktor Mozzarella und natürlich den kleinen Toni. Viel Trubel gibt es dieses Mal nicht, was ich aber nicht verkehrt finde angesichts dessen, dass die Geschichte um Weihnachten herum spielt und der Titel auch etwas Besinnlichkeit verspricht. Die Liebe des Weißclowns Beppone hält das Trio in dieser Folge in Atem, denn irgendwas stimmt mit seiner Angebeteten nicht. Wer nun schon die vorigen Folge kennt, der wird flott dahinter steigen, WAS genau das nicht stimmt. Denn was den Bösewicht angeht, hat sich nichts geändert.  Dafür geht es dieses Mal wirklich ganz witzig zu, ich habe manches Mal lachen müssen.

Auch was die Sprecher anbetrifft hat sich nichts geändert, und das ist damit weiterhin der Knackpunkt an dieser Reihe. Bernhard Paul mal ja als Clown im echten Circus Roncalli brillieren, als Sprecher ist er davon aber weit entfernt. Er klingt einfach zu hölzern. Dabei spricht er doch einen Clown und ist selber auch einer: er müsste doch wissen, wie man locker rüber kommt. Marcus Strobl alias Marco Mozzarella hat das gleiche Problem. Auch er hört sich sehr gestelzt an. Dafür machen Ute Loeck als Tusnelda Donner und Freddy Holzapfel einen guten Job. Schon witzig: eine Sprecherin für einen kleinen Jungen.

Im Titellied steckt mir zu wenig Schwung für eine Circus-Geschichte, aber es ist wenigstens recht eingängig und lädt zum Mitsingen ein. Am Ende des Hörspiels gibt es noch mal eine Instrumental-Version davon zu hören. Die Musikkullise während der Geschichte geht in Ordnung und ist gelgentlich durch weihnachtliche Klänge aufgepeppt.

Das Cover löst so manche Frage, die im Hörspiel lange Zeit offen ist, was ich schade finde. Aber das Motiv an sich gefällt mir schon, vor allem natürlich, weil es durch den roten Vorhang und das glänzende Logo wunderbar umrahmt wird.

Fazit:   Eine nette Geschichte, ganz witzig, aber die meisten der erwachsenen Sprecher müssen noch an sich arbeiten um locker und überzeugend zu klingen.

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