Circus Roncalli (04) – Der Eisbär ist los!

Titel:   Circus Roncalli (04) – Der Eisbär ist los/ VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 45 min / Sprecher:  Bernhard Paul,  Freddy Holzapfel, Markus Strobl, Ute Loeck, Charlot Bromby u.a.

InhaltDer Circus Roncalli hat eine neue Attraktion: Eisbären, die von Clown Zippo dressiert werden! Das Publikum steht Schlange und will unbedingt die Eisbärennummer sehen. So auch Tusnelda Donner, die sich sogar selbst eine Eintrittskarte kauft. Doch wieder einmal will die böse Gedankenleserin Roncalli nur Circus schaden und schickt ihnen Veterinäraufsicht und Polizei auf den Hals. Pech für Tusnelda, denn hinter der Eisbärendressur verbirgt sich eine geniale Illusion: Artisten in Eisbärenkostümen, die täuschend echt aussehen! Das bringt Tusnelda auf eine noch gemeinere Idee.


Ein bemerkenswert „reißerischer“ Titel für eine Folge dieser Serie, aber immerhin verspricht er Spannung. Und ich kann mir gut vorstellen, dass die jungen Hörer die Geschichte auch bis zur Auflösung ganz spannend finden werden, denn wirklich vorhersehbar ist es nicht. Auch der Besucher vom Veterinäramt und die Polizei sorgen beim Circus für Aufregung, was die Sache ebenfalls interessant hält. Sehr schön übrigens, dass im Zusammenhang mit dem Menschen vom Veterinäramt mal so heikle Themen zur Sprache kommen wie z.B. die artgerechte Haltung von Wildtieren im Circus und das Tragen von Pelz. Auch wenn es nicht das zentrale Thema ist, finde ich es sehr wichtig, dass Kinder davon hören. Die Bösewichtin vom Dienst mischt ebenfalls wieder mit, dieses Mal wieder mit ihren Handlangern, und Clown Zippo sorgt für einige Späße.

Sänger Mike Kilian unterstützt die Sprecherriege in der Rolle des Veterinärs. Allerdings ist es mit ihm das gleiche Problem wie mit dem Gros der übrigen erwachsenen Sprecher. Sie klingen alle wenig überzeugend. Da muss man Ute Loeck trotz ihrer „bösen“ Rolle direkt mal herausheben, denn auch wenn sie es gerne mal übertreibt, aber das passt eben zu ihrem Part und so geht das in Ordnung. Freddy Holzapfel dagegen versteht es, ihre lockere Art aus ihren Radiosendungen, auch bei Toni einzusetzen.

Neben dem Titellied sind während der Geschichte wieder einige kleine Stücke zu hören, die sich gut einfügen und auf die angepeilte Altersgruppe zugeschnitten sind. Das lässt sich gut hören und in dieser Hinsicht gibt es entsprechend auch nichts groß zu beanstanden.

Das Covermotiv straft den Spannung verheißenden Titel direkt wieder Lügen. Wie bedrohlich kann ein losgelassener Eisbär schon sein, wenn er auf dem Bild doch mit Trommel und Quetschkommode in der Manege unterwegs ist? Aber lustig anzusehen ist es irgendwie trotzdem und somit ganz okay.

Fazit:   Direkt ein wenig spannend und daher eine der besseren Episoden der Reihe.

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