Conni (29) – Conni und der große Schnee

Titel:   Conni (29) – Conni und der große Schnee / Verlag:   Karussell / Universal / Laufzeit:   ca. 70 min / Sprecher:   Lea Sprick, Philipp Draeger, Barbara Fenner, Sonja Serrano u.a.

InhaltConni und ihre Familie machen Winterurlaub in einer kleinen einsamen Berghütte. Aber irgendwie scheint es in diesem Jahr gar keinen richtigen Winter zu geben. Keine einzige Schneeflocke weit und breit. Der Wetterumschwung kommt überraschend: Über Nacht sinken die Temperaturen. Es schneit und schneit und hört gar nicht mehr wieder auf. Genauso hat Conni es sich gewünscht! Aber: der Weg zum Dorf ist nicht passierbar. Und die Heizung fällt aus. Sie sind richtig eingeschneit. Was jetzt?


Bei den Conni-Hörspielen bin ich immer etwas hin- und her gerissen. Diese Geschichte ist fraglos wieder sehr gelungen. Das Abenteuer um die eingeschneite Familie Klawitter ist spannend und das Drumherum wie Connis Ferienkatze, dem Dachbodenbewohner und den Unternehmungen macht einfach Spass. Die Familie wirkt so wunderbar normal dabei. Zudem passt die Geschichte natürlich bestens ins diese Jahreszeit, denn der Winter steht ja schon bald vor der Tür.
Allerdings -so schön diese Vielseitigkeit ja ist- kommt mir de Folge genau wie der „Dinoknochen“ schon sehr lang vor. Mir gefällt das, aber ich bin ja auch keine 5 Jahre mehr alt und habe keine Probleme damit, mich über eine Stunde zu konzentrieren. Das sieht bei den Kleinen aber sicher anders aus. Die Bücher werden ab 6 bis 10 Jahren empfohlen, aber man könnte sie jüngeren Kindern sicher trotzdem schon vorlesen. Aber ja auch nicht komplett an einem Tag. Vielleicht unterschätze ich die jungen Hörer aber auch und deshalb kann ich auch diese Folge einfach nur empfehlen. Sie ist auf jeden Fall toll!

Die Sprecherriege ist recht klein, da ja die Familie im Mittelpunkt steht. Lea Sprick, Philipp Draeger (da liegt das Talent wohl in der Familie), Barbara Fenner und Eberhard Haar liefern auch in dieser Folge eine rundum überzeugende Leistung ab.  Bei den beiden beiden Charakteren aus dem Feriendorf, gesprochen von Sonja Serrano und Sylvia Nogler habe ich mich gefragt, in welchem Teil der Schweiz man Schwäbisch spricht. Die beiden klingen verdächtig nach dieser Mischung. Aber auch sie können sich hören lassen.

Neben dem Titellied hält die Untermalung sich zurück. Kleinere Stücke sind mal zu hören, aber beispielsweise die Abwandlungen des Titellieds, die man in anderen Folgen hört, die fehlen halt. Dafür meine ich Stücke gehört zu haben, die auch in der „Wolf-Gäng“ Verwendung gefunden haben. Sie passen auch prima zu „Conni“. Die Geräuschkulisse ist von vorne bis hinten sehr gut und zaubert schnell die passende Atmosphäre herbei.

Familie Klawitter im Schnee, das Covermotiv passt ausgezeichnet zur Geschichte, auch wenn man über den überraschenden Vorfall hier noch nichts erfährt. Aber es soll ja auch spannend bleiben, was man in der Geschichte alles erlebt.

Fazit:   Möglicherweise wieder etwas zu lang für die anvisierte Hörerschaft, davon abgesehen aber eine sehr schöne und spannende Folge, die ich Conni-Fans und solchen, die es erst werden wollen, wärmstens empfehlen kann.

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