Hui Buh (11) – Das verlorene Geistertal

Titel: Hui Buh (11) – Das verlorene Geistertal / Verlag: Europa / Laufzeit: ca. 67 min / Sprecher: Stefan Krause, Christoph Maria Herbst, Marie-Luise Schramm, Jürgen Thormann, Lutz Mackensy u.a.

InhaltDie großen Sommerferien stehen vor der Tür. Julius will mit der ganzen Familie ans Meer. Natürlich kann Hui Buh das Spuken nicht lassen und bringt sie in eine gefährliche Situation, so dass sie in einem abgeschiedenen Tal stranden. Ohne Gepäck und ohne zu wissen, wo sie sind, müssen unsere Freunde die unheimliche Gegend erkunden. Dabei geraten sie in eine abenteuerliche Lage, aus der nur Hui Buh sie befreien kann…


Meine erste Begegnung mit dem neuen Hui Buh, nachdem mich der Kinofilm wortwörtlich und nicht im vergnüglichen Sinne das Grusel gelehrt hatte. Mit entsprechenden Bedenken habe ich die CD in den Player geschoben. Mir ist die Geschichte etwas zu voll gepackt vorgekommen. Erst eine lustige Farb-Spukerei, dann eine Reise und Bruchlandung mit einem Flugzeug, die leicht schauerliche Suche nach Hilfe, ein Vergnügungspark und letztlich noch eine Entführung, damit  hätte man bequem auch zwei Folge füllen können. Kein Wunder, dass die Folge über eine Stunde Laufzeit mitbringt. Davon mal abgesehen geht es aber durchaus ganz amüsant und unterhaltsam zu. Erstaunt hat mich noch, dass man beim Namen der gastfreundlichen Vergnügungsparkbesitzer Anleihe bei der „Unendlichen Geschichte“ genommen hat. Jeder, der diesen Klassiker kennt, wird das sofort bemerken. Und das passt nun wirklich nicht zu diesem so modernen Hui Buh.
Falls mir übrigens jemand erklären kann, wie die Folge zu ihrem Titel kommt, dann nur zu.

Lutz Mackensy ist als Heinrich Haulewald zu hören und mit seiner markanten Stimme vermittelt er einem ein gutes Bild dieses Charakters.  Sabine Arnhold übernimmt den Part von Frederike Haulewald und lässt sie nett und sympathisch wirken. Sohnemann Felix Haulewald wird von David Wittmann gesprochen, der mir prima gefallen hat, weil er einen Schuss Moderne und Lebhaftigkeit in die sonst so triste Stimmung im verlassenen Vergnügungspark bringt.

Die Untermalung mischt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Mal sorgt sie für leicht schaurige Stimmung, dann wieder unterstreicht sie den turbulenten Charakter einiger Szenen, ein anderes Mal klingt sie einfach fröhlich und spaßig. Insgesamt also eine gelungene musikalische Begleitung, die sich hören lassen kann.

Interessant. In diesen Doppeldecker passen also sieben Personen plus Gepäck?! Danach sieht der Flieger auf dem Cover aber gar nicht aus. Davon aber mal abgesehen: wenn es etwas an den neuen „Hui Buhs“ gibt, mit dem ich mich nie werde anfreunden können, dann sind es diese lieblosen Computermotive.

Fazit:   Etwas zu überladen von der Handlung her, ansonsten aber ein vergnügliches Hörspiel, das sich leicht hören lässt.

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