House of Night (04) – Ungezähmt (P.C. & Kristin Cast / Marie Bierstedt)

Titel:   House of Night (04) – Ungezähmt/ Verlag:   Lübbe Audio / Laufzeit:   ca. 368 min, gekürzt / Buch:   P.C. Cast und Kristin Cast / gelesen von:   Marie Bierstedt

InhaltDas Leben ist total ätzend, wenn deine Freunde so richtig sauer auf dich sind. Zoey weiß, wovon sie spricht. In nur einer Woche wenden sich alle Ihre Freunde von ihr ab und sie wird zur absolutenAußenseiterin. Jetzt bleiben ihr nur noch zwei wirkliche Freunde, allerdings ist die eine untot und der andere nicht mal Gezeichnet. Außerdem hat die Hohepriesterin Neferet den Menschen den Krieg erklärt und Zoey weiß tief in ihrem Herzen, dass das falsch ist. Aber wird irgendjemand auf sie hören? Zoeys Abenteuer auf dem Vampir-Internat nehmen eine gefährliche Wendung: Ihr Vertrauen wird auf eine harte Probe gestellt, schreckliche Pläne kommen ans Licht, und eine uralte, böse Macht erhebt sich.


Ich hätte es nicht erwartet, dass sich diese Serie einmal so entwickeln würde. Begonnen als einfach eine weitere Vampir-Saga in der Masse, noch dazu offenkundig und vor allem sprachlich an Teenies gerichtet, nun aber mittlerweile eine Serie, die sich deutlich vom Rest abhebt. Natürlich ist es noch immer unüberhörbar eine Reihe für jugendliche Vampir-Fans, aber das Thema wird zusehends heikler. Ein Krieg zwischen den Menschen und Vampiren droht und Zoey und ihre Freunde wollen ihn um jeden Preis verhindern. Doch die Widersacher sitzen in der eigenen Schule und sind gedanklich mit ihnen verbunden. Natürlich wird auch der Faden um Stevie Rae weitergsponnen und Zoeys menschliche Freunde werden erneut zum Thema. Es geht also ohne Zweifel sehr abwechslungsreich, spannend und vielseitig zu. Inzwischen ist die Serie keine Reihe mehr zum Nebenbei-Hören, man sollte ihr schon aufmerksam folgen, da sich klar andeutet, dass sie noch weitere Verwicklungen nehmen wird.

Marie Biestedt ist weiterhin als Sprecherin zu hören und auch in diesem Teil gelingt ihr die Mischung aus jugendlich-locker-flockigem und ernsthaften Ton sehr gut. Alleine ihr ist es zu verdanken, dass ich die manchmal wirklich sowas von teenie-typischen Redewendungen gut ertragen kann.

Nach Gesicht, Rücken und Hals gewährt das Cover dieses Mal einen Blick auf Zoeys Schultern, auf denen das Tattoo zu sehen ist, das die Göttin Nyx ihr nach und nach beschert. Das Tattoo reißt es für mich auch heraus, denn ansonsten liegen mir solche Motive einfach nicht, da ich sie nichtssagend finde.

Fazit:   Es geht spannend und unterhaltsam weiter im „House of Night“. Für Fans der Reihe Pflicht. Neueinsteiger sollten aber mit der ersten Episode beginnen, als Quereinsteiger kommt man nicht mit.

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