H2O – Plötzlich Meerjungfrau (09) – Das Virus / Rikkis Vollmondnacht

Titel:   H2O – Plötzlich Meerjungfrau (09) – Das Virus / Rikkis Vollmondnacht / VerlagEMI Happy Kids / Laufzeit:   ca. 43 min / Sprecher:   Sonja Stein, Katharina von Keller, Céline Fontanges, Leonard Mahlich, Tim Knauer u.a.

Inhalt 01Als Emma, Cleo und Rikki zur Schule wollen, bricht ein Unwetter los. Um nicht durch den Regen eine Verwandlung in Meerjungfrauen zu riskieren, täuschen die drei dank ihrer besonderen Fähigkeiten glaubhaft vor, krank zu sein. So glaubhaft, dass die herbeigerufene Hausärztin, Dr. Holt, nachdem sie die Mädchen untersucht hat, gleich das ganze Haus von Emmas Familie unter Quarantäne stellt.

„Das Virus“ liegt eine Idee zugrunde, die an sich ganz witzig. ist. Immerhin ist die Frage, ob die Freundinnen sich auch bei Kontakt mit Regen verwandeln berechtigt. Krank zu spielen, wenn es regnet, liegt da ganz nahe. Aber in Sachen Komik wird dann gnadenlos übertrieben. Von der Hausärztin bis hin zum Seuchenschutz ist alles auf den Beinen, was das Gesundheitswesen hergibt. Das ist einfach zu viel des Guten. In der TV-Serie funktioniert so etwas dank der Bilder ganz gut, aber ohne Bilder ist es too much.


Inhalt 02 Der Vollmond erwischt Rikki und sie verliert die Kontrolle über ihre Fähigkeiten. Als ob das Chaos, das Rikki im Haus von Emma anrichtet, noch nicht genug wäre, steigt ihre eigene Körpertemperatur immer weiter an. Rikki läuft weg nach Mako Island. Dort trifft sie Zane, der immer noch auf der Suche nach dem Wesen ist, das ihm das Leben gerettet hat.

„Rikkis Vollmondnacht“ bietet wenig Neues. Es ist mal wieder Vollmond, die Mädchen verbarrikadieren sich mit Lewis Hilfe, aber natürlich fällt eine von ihnen dem Mond doch zum Opfer und verhält sich merkwürdig. Das gab es in der Serie bereits einmal. Bleibt die Frage, ob sich solche Folgen nun regelmäßig wiederholen werden. Immerhin ist der Vollmond eine sehr regelmäßige Erscheinung. Erwähnenswert und einzig interessant an dieser Geschichte ist lediglich ein Zwischenfall mit Rikki und Zane. Mehr sei hier nicht verraten.

Wie nicht anders zu erwarten bringt eine routinierte Sprechertruppe die beiden Geschichten zu Gehör. Da sind unüberhörbar Profis am Werk. Besonders gefällt mir inzwischen Leonard Mahlich alias Lewis, der sehr sympathisch und witzig klingt.

Neben den vertrauten frechen und sommerliche Stücken ist mir dieses Mal eine Melodie aufgefallen, bei der ich mir sicher bin, sich im Intro der TV-Serie „Roseanne“ schon mal gehört zu haben. Sie ist so markant, dass sie einfach auffällt.

Der Bildausschnitt auf dem Cover muss zufällig ausgewählt worden sein, denn diese Szene gibt es in keiner der Geschichten.

Fazit:  Eine insgesamt schwache Folge, die es bei der ersten Geschichte hoffnungslos übertreibt, und in der zweiten nichts Neues zu melden hat.

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