Das Mayfield Pensionat – Mrs. Bingles Geheimnis

Titel: Das Mayfield Pensionat – Mrs. Bingles Geheimnis / Verlag: mindCrusher Studios / Laufzeit: ca. 52 min / Sprecher: Michelle Braaf, Lea Plein, Sabrina Heuer, Jan Boysen u.a.

InhaltGruselig kann es zugehen im Mayfieldpensionat. Immer wieder stehen die Freundinnen Mary Ann, Viktoria, Beth und Emma dunklen Geheimissen gegenüber. Werden sie alle lüften können? Werden sie alles unbeschadet überstehen oder holt sie irgendwann etwas ein, mit dem sie nicht gerechnet haben?

Irland in den 20ger Jahren, ein Mädchenpensionat, Geister und finstere Orte. Mehr als ein Märchen. Mehr als eine Geschichte.
Gruselt euch in schöner altbekannter Weise und besucht….DAS Mayfield Pensionat.


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Wie die Inhaltsangabe schon verrät, bekommt man mit dem „Mayfield Pesionat“ eine Schauergeschichte der alten Schule zu hören. Ich finde aber, gerade weil die Geschichte es nicht drauf anlegt, gruselmäßig das Rad neu zu erfinden, sondern sich ganz darauf konzentriert mit bewährten und guten Mitteln für ein Schaudern beim Hörer zu sorgen, wirkt sie umso besser. Alle so vertrauten Elemente wie eine unheimliche Schule, dunkle Keller, ein gespenstisches Friedhof und ein düsteres Geheimnis sind sehr sorgfältig und gelungen zusammengefügt, so dass sich schnell eine schaurige Atmosphäre aufbaut. Die Zeit vergeht wie im Flug während man den Mädchen bei ihren Nachforschungen „zur Seite steht“ und mit ihnen fürchtet.

Unterm Strich geht die Sprecherleistung in Ordnung. Hier und da gibt es unüberhörbare Schwächen: mal wird zu sehr betont um glaubhaft zu sein, mal zu wenig, aber insgesamt können sich alle Sprecher gut hören lassen. Echte Aussetzer findet man nicht. Sabrina Heuer alias Mrs. Bingle klang mir trotz allen Bemühens um die Stimme einer alten, verknöcherten Frau, zu jung. Da hört man schon heraus, dass sie noch lange nicht das Alter der Lehrerin erreicht hat.

Die Untermalung hat mir sehr gut gefallen. Mal gibt es altmodische Klänge zu hören, die aber dennoch -dem Alter der Mädchen aus dem Pensionat entsprechend- lebhaft klingen, dann wieder düstere Stücke, die dem Gruselfaktor auf die Sprünge helfen. Teilweise sind sie mir etwas zu lang ausgefallen. An schaurigen Geräuschen wird ebenfalls nicht gespart: von krächzenden Raben über knarrende Türen  bis hin zu einer einsam tönenden Kuckucksuhr ist alles dabei, was man sich für eine solche Geschichte nur wünschen kann.

„Das Mayfield Pensionat“…was liegt da näher als genau DAS auch für das Cover zu nutzen? Da sehen wir es also, düster, ein wenig verfallen, ideal als Handlungsort für eine Schauergeschichte. Darüber der dräuende grüne Himmel, doch das hat was und passt.

Fazit:  Eine sehr klassische Schauergeschichte, die mir viel Spass gemacht und gefallen hat. Ich bin auf neue Abenteuer der Mädchen gespannt.

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