Benjamin Blümchen (92) – …bei den Eskimos

Titel: Benjamin Blümchen (92) – …bei den Eskimos / Verlag: Kiddinx / Laufzeit: ca. 38 min / Sprecher:  Jürgen Kluckert, Katja Primel, Gisela Fritsch, Peter Groeger, Hans Hohlbein, Ulrich Voss u.a.

InhaltProfessor Magneticus, der berühmte Neustädter Polarforscher, ist auf der Suche nach dem magnetischen Nordpol verschwunden. Benjamin, Otto und Karla reisen in die Eiswüste. Dort treffen sie einen Eskimohäuptling, der genau am Nordpol eine magische Säule bewacht, Eine lustige Benjamin-Geschichte, bei der man sich warm anziehen muss.


In dieser Folgenhöhe wurde es ja allmählich brenzlig was ordentliche Geschichten angeht. Doch „Benjamin bei den Eskimos“ hat den Dreh noch gut bekommen. Die Reise zum Nordpol, die Suche nach dem Professor und auch nach Karla sind spannend, es gibt ein paar ganz witzige Szenen und man kann auch einiges lernen. Beispielsweise über die Erdpole und über die Eskimos ebenfalls. Natürlich könnte man ankreiden, dass diese Bezeichnung verwendet wird, aber ich schätze, Kinder lernen ihn meistens eher als den Begriff „Inuit“, und völlig verrufen ist der Begriff „Eskimo“ schließlich nicht. Eska und Esko werden anschaulich dargestellt und auch nicht „verdummt“, was das Volk ganz interessant wirken lässt. Ein kleines Manko ist lediglich, dass die Eisbären mal wieder untypisch menschlich quieken und knurren.

Neben Jürgen Kluckert, Katja Primel und Gisela Fritsch mischen u.a. Peter Groeger als Profesor Magneticus, Ulrich Voss als Esko und Hans Hohlbein in der Rolle des Pepe Propeller mit. Vor allem Peter Groeger gefällt mir als Professor sehr gut. Er klingt sympathisch und nach einem typischen, etwas trotteligen Wissenschaftler. Ulrich Voss radebrecht sich in gebrochenem Deutsch (gut, dass man das als Eskimo lernt ;)) durch seinen Part, und Hans Hohlbein gibt einen pfiffigen Flugzeugpiloten.

Gut, am Nordpol gibt es vermutlich nicht sonderlich viele Geräusche. Aber Wind scheint es immer zu geben, der heult nämlich beständig sobald Benjamin, Otto, Karla und ihr bäriger Einhang dort eingetroffen sind.

Insbesondere das große CD-Cover gefällt mir. Mit dem Sternenhimmel, der in so schönen Farben strahlt, sieht es direkt etwas magisch aus. Wieso Benjamin allerdings ausgerechnet in einer Weihnachtsmann-Kluft am Nordpol herumläuft, habe ich nie ganz verstanden. Das ist ja schließlich keine Weihnachtsfolge.

Fazit:   Eine spannende und ein wenig lehrreiche Folge, die Spaß macht. Eine Empfehlung in dier Folgenhöhe!

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