Die drei ??? (113) – Das Auge des Drachen

Titel:   Die drei ??? (113) – Das Auge des Drachen / Verlag Europa / Sprecher:  Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck, Madeleine Weingart, Thomas Karallus, Gisela Trowe u.a.

InhaltEin markerschütternder Hilfeschrei hallt durch den Wald. Als Justus, Peter und Bob sich alarmiert auf die Suche machen, finden sie ein kleines Mädchen, das zitternd in den Himmel zeigt: ‚Es… es war ein Drache! Ein Drache hat mich angegriffen!‘ Kurze Zeit später schwebt tatsächlich ein seltsames Tier hoch oben in den Wolken. Eine optische Täuschung? Oder gibt es doch Dinge zwischen Himmel und Erde, die rational nicht zu erklären sind? Die Drei ??? müssen bei den Ermittlungen zu diesem Fall genau hinsehen und die Erfahrung machen, dass man selbst den eigenen Augen nicht immer trauen kann…


Um diese Folge habe ich lange einen Bogen geschlagen, weil ich hinter dem Titel eine Geschichte mit asiatischem Einschlag vermutet hatte. Inzwischen weiß ich es aber besser und die Folge gefällt mir. Zugegeben, sonderlich komplex ist sie nicht, was mir aber sehr entgegen kommt. Man kann die Folge leicht nebenbei hören und steigt trotzdem durch. Dennoch ist die Story recht spannend und hat einen mystischen Einschlag, der ihr sehr gut steht und Flair verleiht. Die Auflösung nachher habe ich als sehr interessant empfunden und sie hat mich dazu gebracht, mal ein wenig zu forschen, ob so etwas tatsächlich möglich ist. Das ist immer klasse, wenn einen ein Hörspiel dazu anregt, sich mal hinter der Idee umzuschauen.

Aus der Sprecherriege sticht Madeleine Weingart klar heraus. Ich bin an sich kein Fan von Kinderstimmen, aber die „Lütte“ hat unüberhörbar Talent und nervt mit keinem einzigen Satz. Beachtlich. Neben den drei Hauptsprechern, die in gewohnt guter Form sind, mischen Könner wie Gisela Trowe, Thomas Karallus und Karin Lieneweg mit. Somit geht sprechertechnisch hier alles völlig in Ordnung.

Und auch was die Untermalung angeht, lässt sich nichts auszusetzen finden. Insgesamt klingt die Folge sehr oldschool, was natürlich erfreulich ist. Ein paar neuere Klänge hier und da tun dem keinen Abbruch. Und in Sachen Geräusche konnte man Europa ja bislang auch wenig vorwerfen, das ist hier nicht anders.

„Das Auge des Drachen“ – Auf dem Cover…: genau das! Was könnte besser passen? Übrigens gibt es eine Weihnachts-Special-Edition dieser Folge. Die zieht in einem Pappschuber ins Regal ein und ist weihnachtlich dekoriert mit Schnee und einer Nikolausmütze. Jedenfalls auf dem Schuber, die MC selber hat ihr ganz normales Cover.

Fazit:   Eine schöne und unterhaltsame Folge. Von dieser Sorte dürfte es gerne mehr geben.

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