Terra Mortis (02) – Totenwache

Titel: Terra Mortis (02) – Totenwache / Verlag: Pandora’s Play / Laufzeit: ca. 50 min / Sprecher: René Dawn-Claude, Katja König, Elga Schütz, Nientje Schwabe, Horst Kurth u.a.

InhaltEs gibt kein Zurück mehr: Die Toten hetzen Anna und Jan durch den Wald.
Anna wurde infiziert und wird schwächer. Jan versucht alles, um sie zu retten, obwohl es wenig Hoffnung gibt.
Gerade, als ihn die Verzweiflung niederzuringen droht, stellt sich unerwartet Hilfe ein.
Doch kommt sie noch rechtzeitig?


Nach einer bedauerlich langen Pause dreht sich nun endlich Teil 2 der Mini-Serie im Player. Sie setzt nahtlos an Folge 1 an und im Mittelpunkt steht klar Annas Infektion. Aus diesem Punkt zieht die Geschichte die meiste Spannung und als Hörer hofft und bangt man gemeinsam mit Jan um sie.
Allerdings hält die Folge noch die eine oder andere überraschende Wendung bereit, die ebenfalls ganz spannend sind und neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe machen. Bleibt also nur zu hoffen, dass es bis Folge 3 nicht wieder so lange dauert, dass man schon befürchten kann, es ginge gar nicht weiter. Das hätte die Serie nicht verdient, denn bisher wird hier schöner unterhaltsam-schauerlicher Zombiegrusel geboten, der sich hören lassen kann.

Mit René Dawn-Claude und Katja König in den Hauptrollen sind zwei Sprecher am Werk, die ihre Charaktere glaubhaft rüberbringen, so dass man sich gut in sie hineinfühlen kann. Besonders Katja König leidet und siecht in dieser Folge auf das Vortrefflichste. Weitere Rollen fallen u.A. Horst Kurth und Karen Schulz-Vobach  zu, und auch hier ist alles im grünen Bereich. Mein größtes Problem bleibt dagegen weiterhin Elga Schütz als Erzählerin, die mir einfach zu sehr nach „Märchentante“ klingt.

Eine gelungene Untermalung begleitet Jan und Anna auf ihrem Abenteuer. Schön düster und bedrohlich hilft sie der gruseligen Atmosphäre zusätzlich auf die Sprünge.

Ich mag die weißen Cover noch immer nicht, so leid es mir tut. Auch wenn sie so im Ladenregal sicher ein Hingucker sind, mir sind sie zu schlicht, zu einfallslos.

Fazit:  Eine gelungene Fortsetzung, die die lange Pause zwar nicht rechtfertigt, aber auf jeden Fall dafür entschädigt. Sehr zu empfehlen!

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