Die drei ??? (112) – Die Schlucht der Dämonen

Titel: Die drei ??? (112) – Die Schlucht der Dämonen / Verlag: Europa / Laufzeit: ca. 58 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck, Joachim Richert, Christian Nieheus u.a.

InhaltWährend der Pferdeshow verschwindet ‚Lady‘, das 29 Jahre alte Pferd eines Teilnehmers. Wurde es entführt? Das Tier ist keine 100 Dollar mehr wert, wer könnte also Interesse daran haben? Der Spürsinn der Drei ??? ist geweckt. Bald führt eine heiße Spur in die ‚Schlucht der Dämonen‘, einem unheimlichen Ort mitten in der Wüste. Nur zu Pferd kann das unwegsame Gelände erkundet werden und Justus, Peter und Bob müssen fest im Sattel sitzen um dieses gefährliche Abenteuer bestehen zu können.


Ein Fall um ein gestohlenes Pferd?! Moment, kurz mal nachsehen…doch, es ist eine Folge der drei Fragezeichen. Ich hatte kurz befürchtet, irrtümlich eine TKKG-Folge gehört zu haben. Denn irgendwo auf dem Niveau bewegt sich dieser Fall der drei Jungs aus Rocky Beach. Auf jeden Fall ist er genauso unspektakulär. Auch wenn ich der Serie dann und wann vorwerfe, dass sie es mit den Abenteuern der ??? etwas übertreiben, aber so seicht wie „Die Schlucht der Dämonen“ muss es nun auch nicht zugehen. Spannung kommt da jedenfalls keine auf. Dafür wird viel zu schnell offensichtlich, welches Geheimnis sich hinter dem Pferdediebstahl verbirgt. Schade, denn eigentlich gehört dieses gemeinsame Ermittlen mit Justus, Peter und Bob doch fest zur Serie dazu. Die Cowboy-Atmosphäre hat mir ganz gut gefallen, die kommt gut rüber, so etwas mag ich. Dabei ist es dann aber auch geblieben. Trotz des verheißungsvollen Titels.

Wenigstens den Sprechern kann man keinen Vorwurf machen. Sie bringen sogar diese Geschichte glänzend zu Gehör. Die drei Hauptsprecher natürlich sowieso, wobei mir insbesondere Jens Warczeck hier aufgefallen ist. Da Peter sowieso mein Favorit unter den Dreien ist, habe ich mich sehr darüber gefreut, wie engagiert er bei der Sache ist. Aber auch die übrigen Sprecher liefern einen guten Job ab.

Die bereits erwähnte Cowboy-Atmosphäre rührt vor allem von der entsprechenden Untermalung her. Immer mal wieder sind Western-Stücke zu hören, die ihre Wirkung nicht verfehlen und zudem eine schöne Abwechslung zu den übrigen Melodien sind. Die gibt es natürlich auch, so typische Stücke, wie man sie von der Reihe kennt.

Ich kann es nicht ändern und ich will es nicht ändern: ich liebe das Covermotiv. Der Geier ist sowas von goldig 😉 Die karge Wüstenlandschaft passt zur Szenerie der Folge und somit ist vom Look der Folge her alles in Ordnung.

Fazit:   Eine so seichte und unspannende Episode hätte ich der Serie nicht zugetraut. Die Sprecher und der Soundtrack reißen glücklicherweise gut was raus, sonst wäre „Die Schlucht der Dämonen“ total für die Tonne.

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