TKKG (172) – Das Geheimnis der Moorleiche

Titel:   TKKG (172) – Das Geheimnis der Moorleiche / Verlag:   Europa / Laufzeit:   ca. 58 min / Sprecher:  Sascha Draeger, Niki Nowotny, Manou Lubowski, Rhea Harder, Wolfgang Draeger u.A.

InhaltAls Oskar plötzlich verschwindet, und die Freunde ihn suchen schlittern sie geradezu in einen neuen, spannenden Fall und machen eine unglaubliche Entdeckung: Vor ihnen liegt eine geöffnete Grabstätte mit einem mumifizierten Skelett. Handelt es sich dabei um einen 3000 Jahre alten Germanen oder wurde hier erst kürzlich ein Mord begangen? Als ein merkwürdiger Archäologe bei Kommissar Glockner auftaucht und die Leiche unbedingt untersuchen will, werden die Freunde hellhörig und stellen eigene Nachforschungen an, die dem Fall eine überraschende Wendung geben…


Ich bin seit geraumer Zeit aus dieser Serie raus, da mir die Geschichten irgendwann zu abstrus wurden. Was ich anschließend noch über die neuen Episoden gelsen hatte, gab mir darin Recht. Umso mehr frage ich mich jetzt, ob ich mit „Das Geheimnis der Moorleiche“ nur zufällig eine ganz ordentliche Folge für den Wiedereinstieg gefunden habe, oder ob sich die Serie generell wieder lohnen wird. Die „Moorleiche“ hat mich jedenfalls ganz gut unterhalten. Ein ganz ordentlicher Krimi für Kids mit anfangs augenscheinlich zwei verschiedenen Handlungssträngen, die später aber auf recht spannende Art zusammenlaufen. Wer ein wenig im Training ist, was solche Art Jugendkrimis anbetrifft, der wird zwar zügig wissen, wohin hier der Hase läuft, aber es ist ja letztlich auch keine Geschichte für erwachsene Krimi-Profis. Ein klein wenig Schauerlichkeit wird mit der Moorleiche ebenfalls geboten und somit habe ich nichts gefunden, worüber ich mich beklagen könnte.

Gleiches gilt auch für die Sprecher. Natürlich hat es mich überrascht, wie erwachsen die Hauptsprecher inzwischen klingen, und auch an Rhea Harder musste ich mich erst gewöhnen, doch das ging ganz schnell. Auch wenn sie alle älter klingen, so ist der Stil doch der alte geblieben. In den Nebenrollen geht es mit u.A. Wolfgang Draeger, Christine Pappert und Heidi Schaffrath recht prominent zu, so dass sich auch hier alle gut hören lassen können.

Hinsichtlich der musikalischen Untermalung habe ich die Reihe mit dieser Folge allerdings nicht wiederkerannt, vom Titellied mal abgesehen. Da wird heute also klar zu neuen, moderneren Stücken gegriffen. Nun gut, schlecht sind sie nicht, allerdings auch kein Vergleich zu früher. Das ist wohl einfach die „Modernisierung“.

Oskar im Vordergrund gefällt mir sehr gut, immerhin ist es quasi ihm zu verdanken, dass TKKG an diesen neuen Fall geraten. Allerdings muss man die Folge kennen bzw wenigstens den Rückentext gelesen haben um das zu wissen, von daher sagt das Motiv über die Geschichte an sich nichts aus.

Fazit:  Diese Folge geht in Ordnung. Die Geschichte passt in die Serie und ich denke, ich hätte es für meinen Wiedereinsteig deutlich schlimmer treffen können. Für TKKG-Fans sicher zu empfehlen.

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