Hatschipuh (04) – Der schusselige Bauer / Die Sonnwendfeier

Titel: Hatschipuh (04) – Der schusselige Bauer / Die Sonnwendfeier  / Label:  Sebastian Kuboth, Eigenproduktion / Laufzeit: ca. 41 min  / Sprecher:   Fritz Straßer, Fred Stillkrauth, , Toni Berger, Eva Hatzelmann, Conny Glogger u.a.

Der schusselige BauerHatschipuh und Schmirgli beobachten, wie ein schusseliger Bauer auf seinem Maisfeld versehentlich Hafer anpflanzt. Um die Ernte zu retten, holen die Butzemänner Raben,Möwen und Hamster zur Hilfe. Doch da entdeckt der Bauer die Vögel auf seinem Feld und vertreibt sie. Ob es unseren Butzemannfreunden gelingt, dem Bauer gegen seinen Willen zu helfen?

Die SonnwendfeierDulliduh nimmt Hatschipuh, Gänseblümchen und Schmirgli mit auf einen Berg zu einer Sonnwendfeier. Auf der Alm überraschen sie zwei Burschen, die Autoreifen und einen großen Holzhaufen anzünden wollen. Hatschipuh und seine Freunde versuchen,Schlimmstes zu verhindern…


Genau wie die vorige Folge bekommt man auch mit Episode 4 eine gelungene Mischung an Geschichten zu hören. „Der schusselige Bauer“ ist sehr witzig mit der Wette zwischen Hatschipuh und Schmirgli, die sich gegenseitig das Übel zuschustern wollen, Gänseblümchen vom Singen abzuhalten. Und auch die Hilfsaktion der Butzemänner und Tiere ist lustig zu verfolgen. Vor allem die kleine Karawane aus Butzemännern und Hamstern mit vollgestopften Backen stelle ich mir äußerst goldig vor. Gleichzeitig gibt es in dieser Geschichte aber auch wieder etwas zu lernen, beispielsweise über Mais und Hafer.

„Die Sonnwendfeier“ hat dagegen einen ernsten Kern, denn hier planen zwei Männer, anlässlich des Sonnwendfestes, Autoreifen zu verbrennen. Es wird deutlich gemacht, wie gefährlich das ist, ja, sogar verboten. Unterstrichen wird diese Botschaft dann noch durch die Aktion der Butzemänner. Die widerum ist aber ganz unterhaltsam. Somit vermittelt die Geschichte auf unterhaltsame Art eine wichtige Botschaft, die die jungen Hörer sicher erreichen wird.

Neben den vertrauten Sprechern, die die Butzemänner gewohnt goldig und liebenswert sprechen, sind in den Rollen der beiden Reifenverbrennern Michael Lerchenberg und Conny Glogger zu hören. Mir hat es gefallen, dass sie -obwohl sie ja ein Unrecht begehen wollen- nicht wirklich böse klingen. Erzähler Fritz Straßner überzeugt auch in dieser Folge damit, dass er den Hörer oft direkt anspricht. So fühlt man sich als Teil des Geschehens.

Das eingängige Titellied und eine schöne, niedliche Geräuschkulisse, die die Welt der Butzemänner vorstellbar macht, rundet den Gesameindruck schließlich ab.

Hatschipuh als Fluglotse für die helfenden Möwen? Oder was stellt das Covermotiv dar? Der kleine Kerl ist ja ganz goldig, aber etwas mehr Bezug zu einer der Geschichten wäre schon schön gewesen.

Fazit:  Erneut eine gelungene Mischung aus Spass und -es ist längst nicht so abstrakt, wie das hier jetzt sicher klingt- Wertevermittlung. Die „Hatschipuh“-Geschichten sind einfach ein Hörvergnügen,

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