Conni (32) – Conni rettet die Tiere

Titel:   Conni (30) – Conni rettet die Tiere / Verlag:   Karussell / Universal / Laufzeit:   ca. 70 min / Sprecher:   Lea Sprick, Eckard Dux, Linda Fölster, Achim Schülke, Isabella Grothe u.a.

Inhalt:   Als es in der Schule um bedrohte Tiere geht, sond Conni, Anna und Billi gleich Feuer und Flamme. Sie wollen etwas tun. Am liebsten würden sie ja niedliche Tigerbabys streicheln und mit Pandabären kuscheln… Doch auch bei und gibt es Tierarten, die Hilfe brauchen. Und so lernen die Mädchen, wie ein Krötenparadies aussieht, was ein Insektenhotel ist und wie man schlaue Dohlen aufpäppelt. Dass Anna auch noch einen Frosch küsst, war allerdings nicht geplant.


Diese Conni-Folge hat mich anfangs in die Irre geführt, zumal es da um bedrohte, exotische Tiere geht. Ich fürchtete bereits, zum ersten Mal eine realitätsferne Conni-Geschichte zu hören. Eine unbegründete Sorge, wie sich schnell herausstellte, denn schon sehr bald wird aufgezeigt, dass es auch bei uns Tiere gibt, die gerettet werden müssen, womit die Geschichte wieder sehr dicht an der Wirklichkeit der jungen Hörer anlangt. Sie zeigt auf, wo und wie man sich für die Tiere einsetzen kann, es gibt einiges zu lernen und natürlich bleibt auch der Spass dabei nicht auf der Strecke. Schön auch, dass auch Conni und ihren Freundinnen hin und wieder mal Fehler passieren. So werden sie nie zu „Helden“, die ihren Fans stets voraus sind. Es ist also auch in dieser Folge wieder eine ganze Menge los und wenn man der Serie überhaupt etwas vorwerfen kann, dann eventuell die lange Laufzeit von um die 70 Minuten. Nachwievor finde ich das für die angepeilte Altersgruppe etwas zu lang.

Eine durchweg hörenswerte Sprecherbesetzung bringt Connis neues Abenteuer zu Gehör. Lea Sprick gibt wie gewohnt eine sympathische und aufgeweckte Conni. Linda Fölster und Madeleine Weingart alias Billi und Anna sind dazu die ideale Ergänzung. Besonders habe ich mich darüber gefreut, Eckart Dux in der Rolle von Connis Opa zu hören, der genauso liebenswert klingt wie man sich einen Opa eben vorstellt.

Das schwungvolle Titellied lädt automatisch zum Mitsingen ein und bleibt einem auch nach dem Hören noch im Ohr. Außerdem vermittelt es sofort die Fröhlichkeit, die den Conni-Geschichten anhaftet. Hier und da gibt es auch während des Hörspiels kleinere Musikschnipsel zu hören, die ihm gut stehen. Und die Geräusche sind wie üblich gut gewählt und glaubhaft.

Das Cover zeigt Conni und ihre Freundinnen im Einsatz für die Kröten. Es wirkt fröhlich und sommerlich und macht neugierig darauf, was die drei Mädchen in dieser Geschichte erleben. Im Booklet findet man eine conni-typische Vorstellung einiger Charaktere und Wesen aus der Erzählung.

Fazit:  Eine schöne unterhaltsame und auch sehr lehrreiche Conni-Folge, die den Fans prima gefallen dürfte.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: