TKKG (173) – Die Skelettbande

Titel: TKKG (173) – Die Skelettbande / Verlag: Europa / Laufzeit: ca. 60 min / Sprecher:  Sascha Draeger, Niki Nowotny, Manou Lubowski, Rhea Harder, Volker Bogdan, Dustin Sattler-Semmelrogge u.a.

Inhalt: Eines Nachts überraschen TKKG unheimliche Einbrecher in der Vierstein-Villa. Einbrecher, die auf ihre schwarze Kleidung Skelette gemalt haben und sich – Die Skelettbande – nennen. Doch wer verbirgt sich hinter den Eindringlingen? Und was hat der charismatische Bestseller-Autor Henry Hedonis mit der Sache zu tun? Tim, Karl, Klößchen und Gaby ermitteln und kommen einem Verbrechen auf die Spur, das bereits vor langer Zeit seinen Anfang nahm. Um Mitternacht schlägt die Stunde der Wahrheit …


Das war ich, die sich bei der vorigen Folge noch über den gelungenen Neueinstieg in die Reihe gefreut hatte, oder? Nach der „Skelettbande“ weiß ich jetzt jedenfalls wieder, wieso ich mal aus der Reihe ausgestiegen bin. Dabei beginnt die Geschichte ja noch ganz akzeptabel mit dem Einbruch und der Jagd auf die Täter, aber je weiter die Story voranschreitet, desto hanebüchener wird sie auch. Einbrecher mit Neon-Kostümen, ein Jugendzentrum in einem ehemaligen Knast, ein Ausbruch aus einer „Gummizelle“ nach bester Panzerknacker-Methode…und dann diese genialen Namensschöpfungen: Henri Hedonis (der Begründer des Begriffes „Hedonismus“), Pollecker (der Leiter des Jugendzentrums)…meine Güte, ist die Serie denn von solchen Plattheiten immer noch nicht weg? Und im Hinblick auf Albernheiten: Klößchens Rap-Einlage hätte es nun echt nicht gebraucht. Am meisten habe ich mich allerdings am Schubladen-Denken hinsichtlich bestimmte Musik-Richtungen gestoßen. Wie hier über Gothics und Rapper verallgemeinert wird, das spottet jeder Beschreibung.

Die Sprecherliste ist mächtig, mächtig lang. Was aber auch daran liegt, dass bestimmte Charaktere zwei „Stimmen“ haben, einmal die als Erwachsener, einmal die als Kind. Aber wenigstens kann man diesen Bereich ruhigen Gewissens als in Ordnung einstufen, denn Aussetzer sucht man hier vergebens. Beachtlich wie gekonnt diese irre Story zu Gehör gebracht wird. Was sich mancher Sprecher wohl bei dem Quatsch denkt, den er da erzählt?

Musikalisch ist es der Folge zumindest gelungen, mich zu überraschen. Denn an mancher Stelle klingt sie tatsächlich wie eine Abwandlung für sehr, sehr Arme von „Dorian Hunter“. Man hat es nämlich mit elektronischen, düsteren Klängen versucht, vermutlich um sowas wie Grusel zu erzeugen oder auch dem Thema „Gothic“ gerecht zu werden. Das passt beim besten Willen nicht zu der Serie.

Das Covermotiv…naja, es passt zum Titel und im Gegensatz zur Story wirkt es wenigstens einen Hauch gruselig. Da will ich mal nicht dran rummeckern.

Fazit:  Was soll solch eine Geschichte, bitte? Einfach nur haarsträubend! Hoffentlich hält mich die nächste Episode wieder besser bei Laune!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: