Jack Slaughter (13) – Der Ponyhof des Grauens

Titel:   Jack Slaughter (13) – Der Ponyhof des Grauens / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 65 min / Sprecher:  Simon Jäger, David Nathan, Arianne Borbach, Cathleen Gawlich, Thomas Nero Wolff u.a.

InhaltProfessor Doom ruft die apokalyptischen Reiter. Die Welt steht abermals vor der Vernichtung. Zuvor müssen Doom und sein schleimiger Assistent Basil Creeper allerdings noch eine bankrotte Pony-Ranch vor dem Ende retten. Ein goldener Schatz wartet schon darauf, von den beiden entdeckt zu werden. Doch so abstrus das alles auch klingen mag, Jack Slaughter kann darüber überhaupt nicht lachen. Wenn er nicht sofort handelt, werden alle Menschen sterben. Die Zeit läuft …


Ein Ponyhof – idyllischer geht es ja kaum. Und genau deshalb passt dieses Setting auch so ausgezeichnet zu dieser schrägen Serie. Die verteilt in dieser Folge übrigens so manchen bissigen Seitenhieb auf bekannte Grusel-Serien, lässt aber auch die Atmosphöre von so genrefremden Reihen wie beispielsweise „Bibi und Tina“ aufkommen. Das macht einfach Spaß, dabei zuzuhören. Abwechslungs- und temporeich wird es dazu durch die Wechsel zwischen den Schauplätzen und damit auch zwischen den gegnerischen Lagern: mal begleitet man Jack und seinen Chaoten-Haufen, dann wieder erlebt man die teuflische Idylle bei Doom, Basil und den beiden Damen Praktikantinnen der apokalyptischen Reiter. Eine gute Idee übrigens, auf diese „Gestalten“ aus der Bibel zurückzugreifen, denn sie sind schon eine ganz besondere Art Bösewichte.

Es ist wie immer eine Freude, den Sprechern dabei zuzuhören, wie sie auch diese Geschichte zu Gehör bringen. Da ist unüberhörbar Spass an der Sache dabei, was der Folge einen Großteil ihres Unterhaltungswertes beschert. Ergänzt wird der vertraute Sprecher-Trupp hier durch Cathleen Gawlich und Anja Stadlober, die die apokalyptischen Praktikantinnen Abby und Gina sprechen, und sich wunderbar in die schräge Darbietung ihrer Kollegen einfügen. Einzig, dass die Pferde Sprecher haben, hat mich gestört. Da kann die Reihe noch so kaputt sein, sowas muss auch hier nicht sein.

Ein abwechslungsreicher Soundtrack begleitet die ohnehin schon sehr dynamische Geschichte und steuert zusätzlichen Pep bei. Dabei geht es mal übertrieben gruselhörspieltypisch zu, mal ganz im Stile des Schauplatzes…will heißen, mit Reiterhof-Flair.

Ich habe ungefähr zehnmal hinschauen müssen ehe ich erkannt hatte, was mich da vom Cover her anschaut. Dann aber habe ich das Motiv als sehr passend zur Folge empfunden. Im Booklet selber bekommt man Ferien auf den Ponyhof wärmstens ans Herz gelegt…da zieht man solch einen Urlaub doch tatsächlich in Erwägung 😉

Fazit:  Schräg, witzig, turbulent…eben eine typische Folge dieser Reihe. Fans der Serie machen hier auf keinen Fall etwas falsch. Für mich gehört „Der Ponyhof des Grauens“ zu den bisher stärkten Geschichten um die Tochter des Lichts.

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