Mark Brandis (13) – Pilgrim 2000 (Teil 1 v 2)

Titel:   Mark Brandis (13) – Pilgrim 2000 ( 1 / 2 ) / VerlagUniversal / Laufzeit:   ca. 57  min / Sprecher:  Michael Lott, David Nathan, Klaus Sonnleitner, Martin Keßler u.a.

Inhalt: 2127: Commander Brandis und seine Crew sind auf der erdabgewandten Seite der Sonne. Nach Reparaturen an einer Raumstation ist die HERMES bereits auf dem Rückweg, als die Kommunikation ausfällt. Erst in 17 Tagen wird sie wieder Kontakt zur Erde erhalten. Die Nähe zur Sonne hat die Sehfähigkeiten der sechs Raumfahrer beeinträchtigt. Doch dann taucht ein seit Jahrzehnten verschollenes Generationenschiff vor ihnen auf, und Brandis ergreift die Chance, herauszufinden, ob noch jemand an Bord lebt …


Bislang hat mich noch keine Folge dieser Serie enttäuscht. Und an sich ist auch diese Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Eine Art Geister-Raumschiff taucht auf und Brandis und seine Crew machen sich auf, dieses Schiff zu erkunden. Das klingt vielversprechend. Zudem gefällt mir die Szenerie sehr gut, die sie auf dem Schif vorfinden, denn sie sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre, die den Hörer sofort gefangen nimmt. Und unterschwellig liegt auch stets die unbestimmte Ahnung einer Gefahr in der Luft. Das sorgt für eine gewisse Spannung. Das war es dann aber leider auch schon in Sachen Spannung, denn -das muss man so einfach sagen- in dieser Story passiert nicht wirklich etwas, das einen an die Lautsprecher fesseln könnte. Vermutlich habe ich die Folge auch deshalb als sehr lang empfunden. Gefühlt ist sie deutlich länger als nur 57 Minuten. Irgendwann beeindruckt einen auch die besagte lauernde Gefahr nicht mehr.
Das Ende hat dann glücklicherweise noch einiges rausgerissen, denn wer danach nicht sofort Teil 2 in den CD-Player packt, dem ist nicht mehr zu helfen 😉

Ein überschaubarer Sprecher-Cast bringt dieses Abenteuer zu Gehör und hier gibt es -wie bei der Reihe nicht anders zu erwarten- keinerlei Grund zum Klagen. Michael Lott kann erneut damit überzeugen, dass er Mark Brandis sowohl befehlsgewohnt, als auch sehr menschlich klingen lässt. David Nathan alias Grischa steuert einen Schuss Exotik bei.
Klaus Sonnleitner schreckt einen am Ende mit polternder Stimme ganz schön auf.

Ein auf die Atmosphäre der Folge abgestimmter Soundtrack begleitet die Geschichte mit eingängigen und zumeist ruhigen Stücken. Ein großes Lob geht an die fast schon dschungelmäßige Geräuschkulisse, da fühlt man sich mitten hinein versetzt in diesen sonderbaren Wald.

Das Cover zeigt sich ausgesprochen auffällig mit dem Schiff nahe der orange glühenden Sonne. Im Booklet lernt man dieses Mal Rebecca Levy und Pablo Torrente näher kennen, die neu in dieser Folge mitmischen.

Fazit:  Eine tolle Atmosphäre, aber etwas mehr Schwung hätte der Folge gut getan. Aber das Ende lässt ja glücklicherweise für Teil 2 hoffen.

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