Don Harris – Psycho Cop (09) – Dämonicus

Titel: Don Harris – Psycho Cop (09) – Dämonicus / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 51 min / Sprecher: Dietmar Wunder, Liane Rudolph, Berenice Weichert, Martin Kessler u.a.

InhaltAus einem archäologischen Institut in London wurde eine kostbare Statue gewaltsam entwendet. Der sogenannte Dämonicus gilt als einer der bedeutendsten wissenschaftlichen Funde überhaupt. Dabei konnte seine wahre Bedeutung bislang, trotz umfassender Untersuchungen, nicht enthüllt werden.
Don Harris Nachforschungen ergeben, dass von dem griechischen Artefakt eine tödliche Gefahr ausgeht. Der Dämonicus dient offenbar als eine Art Gefäß und enthält Blutreste der legendären Medusa …


„Dämonicus“ ist die letzte Folge dieser Serie, die noch auf einer Romanvorlage von Jason Dark basiert. Wie sich die Serie dann weiterhin gestaltet, wenn andere Autoren am Werke sind, wird sich erst zeigen. „Dämonicus“ zieht jedenfalls noch mal alle Register. Mit knapp 50 Minuten Spielzeit bleibt auch keine Zeit für Langatmigkeit und so geht es von Anfang bis Ende tempo- und actionreich zu. Zudem gefällt mir die Idee, eine neue „Medusa“ aus der DNA der „echten“ Medusa zu züchten sehr gut. Diese Verbindung zwischen altertümlicher Mythologie und moderner Wissenschaft ist clever gemacht und durchaus interessant. Der vertraute Schuss Humor der Serie fehlt natürlich auch dieser Folge nicht. Dafür sorgen schon die Wortgefechte zwischen Harris und der Journalistin Jones.
Was mir dagegen nicht so gut gefällt ist, dass die Höllensöhne nur noch eine eher untergeordnete Rolle spielen und auch Harris‘ Fähigkeiten kaum noch von Belang sind. Das dürfte sich bei den nächsten Episoden gerne ändern, denn eigentlich sind doch genau diese Elemente der Aufhänger der Reihe.

Sprechermäßig alles im grünen Bereich. Dietmar Wunder kann einmal mehr als Don Harris überzeugen. Berenice Weichert als widerborstige Reporterin Jones hat mir besonders gefallen. Sie vermittelt ein sehr gutes Bild dieser eigenwilligen Person. Liane Rudolph fällt der Part der Wissenschaftlerin Jelena Katz zu und es gelingt ihr, die Forscherin sowohl abgeklärt, in gewissen Szenen aber auch Einfühlsam und schuldbewusst klingen zu lassen. Mit u.A. Martin Kessler und Tobas Kluckert sind weitere namhafte Sprecher am Werk, die hier nichts anbrennen lassen.

Der Soundtrack zeigt sich wie gewohnt wuchtig und krachend, eben wie es zu einem Action-Thriller passt. Die Geräusche greifen diesen Stil ebenfalls auf und so hat man auch in diesem Belang keinen Grund zur Klage.

Das Cover dieser Folge hat mich besonders angesprochen, auch wenn es erneut genau nach der Groschenroman-Vorlage aussieht, nach der das Hörspiel entstand. Aber es fasst die wichtigsten Elemente der Geschichte zusammen und ist farblich sehr stimmig.

Fazit:  Etwas mehr Höllensöhne, drittes Auge und Psycho dürften es in den nächsten Folgen schon gerne wieder sein. Ansonsten aber eine rasante und actionreiche Folge, die Fans der Reihe bestens undterhalten dürfte.

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