Star Wars – The Clone Wars (02) – Der Schatten der Malevolence / Die Zerstörung der Malevolence

Titel:  Star Wars – The Clone Wars (02) – Der Schatten der Malevolence / Die Zerstörung der Malevolence / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Uli Krohm, Philip Moog, Klaus Sonnenschein, Norbert Gescher u.a.

Der Schatten der Malevolence

Nur die, die nicht durch ihr Selbst geblendet sind, erkennen den Pfad zur Weisheit.
Das separatistische Schlachtschiff Malevolence, eine tödliche Waffe der Separatisten, rückt ohne Gegenwehr immer weiter in Gebiete der Republik vor und zerstört jedes Schiff, das sich ihm in den Weg stellt. Anakin Skywalker bereitet sich auf einen Gegenangriff auf das feindliche Schiff und seinen teuflischen Droiden-Kommandanten General Grievous vor.

Die Zerstörung der Malevolence

Ein Plan ist immer nur so gut, wie die, die ihn ausführen.
Grievous tritt den Rückzug an! Einer Kampftruppe der Republik gelang es, die Malevolence lahmzulegen und dessen Ionenkanone zu deaktivieren. Bei diesem Angriff wurde auch der Hyperantrieb zerstört, sodass sich Grievous und seine Schergen nicht mehr in den Hyperraum retten können. Eine republikanische Sternzerstörerflotte, unter Führung von Jedi-Meister Obi-Wan, versucht diese Schwäche des Gegners zu nutzen …


Und schon geht es weiter mit zwei weiteren Folgen der neuen Hörspiel-Serie von Folgenreich, die das Geschehen der TV-Animationsserie zu Gehör bringt. Die Episoden dieser CD schließen unmittelbar an denen der ersten CD an und setzen die Handlung actionreich fort. Anakin Skywalkers Angriff auf das gegnerische Schiff steht im Mittelpunkt von „Der Schatten der Malevolence“, was bei Fans der Reihe sicher für Spannung sorgen wird, für Nichtkundige wie mich aber immerhin ganz kurzweilig anzuhören ist. In „Die Zerstörung der Malvolence“ steht ein Charakter im Mittelpunkt, den ich zumindest dem Namen nach kannte, Obi-Wan Kenobi. Die Reihe spielt in Zeiten des Krieges, da hat es niemand leicht, auch Obi-Wan nicht. So wird Fans auch hier eine Portion Spannung geboten, und unterhaltsam geht es ebenfalls zu. Das liegt vor allem daran, dass es dann und wann auch mal etwas humorig zugeht, was mir das Hören sehr erleichtert hat.

Auf der Sprecherliste tummeln sich Namen, die hörspielbegeisterten Leuten ein Glänzen in die Augen zaubern werden. Das ist auch gut so, denn ohne solch namhafte Stimmen würden diese O-Ton-Hörspiele kaum funktionieren. Als Obi-Wan Kenobi ist Philip Moog zu hören, der das unstete Wesen dieses Charakters überzeugend rüberbringt. Wanja Gerick leiht Anakin Skywalker seine Stimme, die vordergründig zwar sympathisch klingt, in der aber immer auch eine gewisse Bedrohung und Düsternis mitschwingt.

Der Untermalung und der Geräuschkulisse hört man die TV-Herkunft klar an, aber wenigstens klingt sie nicht so übertrieben wie es bei Animations-Serien oft der Fall ist. So ist für eine ordentliche Weltraum-Atmosphäre gesorgt und das Geschehen wird so anschaulich gemacht, dass man sich inmitten des Krieges versetzt fühlt.

Auf dem Cover haben sich Anakin Sykwalker und Ahsoka Tano in kämpferische Pose geworfen, selbstverständlich mit den berühmten Lichtschwertern. Vom Stil her ist man dem der Animations-Reihe treu geblieben, was für O-Ton-Hörspiele passend ist. Im Booklet trifft man noch weitere Charaktere an. Übrigens hätte ich mir für die CDs selber eine andere Gestaltung gewünscht als diesen Neon-Look. Der passt zu „Jack Slaughter“, aber bei „Clone Wars“ ist er fehl am Platze.

Fazit: Es gilt auch weiterhin: Fans werden ihren Spass an den Hörspielen haben. Allen, die meinen, die Serie könnte ihnen einen Einstieg ins „Star Wars“-Universum ermöglichen, sei dringend abgeraten. Sie werden hoffnungslos verloren sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: